Lions müssen weg von der Strafbank - Am Dienstag kommt die DEG

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Die Frankfurt Lions sind selbstbewusst und gestärkt vom Auswärtsspiel

in Köln zurückgekommen. Nachdem man Mitte des zweiten Drittels bereits

0:3 in Rückstand lag, konnten Young, Peacock und Hackert noch

egalisieren. In der Schlussphase hätten die Lions sogar noch gewinnen

können, was aber wohl des guten zuviel gewesen wäre. "Auf jeden Fall

haben wir einen Punkt gewonnen, und nicht zwei verloren", waren sich

Lions Trainer Chernomaz und Manager Fliegauf einig. Zu bemängeln musste

man erneut die vielen Strafzeiten, die die Lions kassierten. Inzwischen

belegen die Hessen den traurigen letzten Platz in der

Strafzeitentabelle der Deutschen Eishockey Liga. "Natürlich waren viele

Strafen zu Recht verhängt worden", sagte Fliegauf zurückblickend, "mich

ärgert aber, dass der Schiedsrichter nicht seine Linie beibehalten

hat", so der Manager weiter.


Folge der vielen Strafzeiten war, dass die Lions viel Unterzahl spielen

mussten, was jede Menge Kraft gekostet hat. Kraft, die vielleicht am

Dienstag, wenn die MetroStars aus Düsseldorf zu Gast in Frankfurt sind,

fehlen könnte. "Das sehe ich nicht so. In den letzten Spielen haben wir

gerade gegen Ende des Spiels noch Kraft genug gehabt. Wir müssen eher

zu Beginn des Spiels wacher sein", fordert Fliegauf, der Düsseldorf als

starke Mannschaft beurteilt, die inzwischen Struktur in ihr Spiel

gebracht hat. Manager Kollege Lance Nethery sieht das, angesprochen auf

seine DEG, derweil nicht ganz so positiv, wie Fliegauf. "Klar haben wir

von den letzten sechs Spielen fünf gewonnen, aber wir müssen viel

kompakter und cleverer spielen. Es läuft noch lange nicht alles rund",

sagte Nethery am Montag.


Vor allem mit dem Tore schießen haben die Metro Stars zur Zeit

Probleme. Gerade einmal sechs Tore erzielten die Rheinländer in den

vergangenen drei Spielen, auf der anderen Seite kassierten sie aber

auch nur vier, was schon für eine gewisse Kompaktheit spricht. Auf

jeden Fall ist für Spannung gesorgt, wenn Frankfurt auf Düsseldorf

trifft. Von den letzten vier Spielen endeten gleich drei unentschieden

und mussten im Penaltyschiessen entschieden werden. Das vierte Duell

gewannen die Lions 1:0. Spielbeginn ist am Dienstag, den 03.10. bereits

18.30 Uhr und nicht 19.30 Uhr, wie an manchen Stellen zu lesen war.

(Frank Meinhardt)