Lions mit nächstem Kraftakt – 2:1 gegen Krefeld

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Angesichts des vierten Spiels binnen einer Woche, erstrecht bei dem dezimierten Kader beider Mannschaften, konnte man zwischen den Frankfurt Lions und den Krefeld Pinguinen nicht wirklich einen offenen Schlagabtausch erwarten. So war es keine Überraschung, dass es nach dem ersten Drittel kaum nennenswerte Torchancen gab und keine Tore. Die Lions agierten zwar einen Tick aktiver, Krefeld lauerte aber immer gefährlich auf schnelle Konter. Die erste 100%ige Torchance entstand genau aus solch einem schnellen Konter. Die Lions waren zu weit aufgerückt und mussten Krefelds Stürmer Stephens ziehen lassen, der bei dem Break aber am reaktionsschnellen Gordon im Tor der Lions scheiterte.

Wenig später hatte Krefeld das erste Mal Überzahl an dem Abend und statt in Führung zu gehen, geriet man in Rückstand. Mustergültig liefen Schneider und Oppenheimer einen Konter, den Oppenheimer zum 1:0 für die Hessen verwandelte. Krefeld zeigte sich unbeeindruckt und hielt sich weiterhin strikt an ihr Konzept. Dieses ging fünf Minuten nach dem Lions Treffer auf. Nach einem Puckgewinn schaltete Krefeld blitzschnell um, lief in Überzahl Richtung des Löwen Tores und Kapitän Vasiljevs besorgte aus spitzem Winkel den Ausgleich. Im weiteren Verlauf des Mitteldrittels hatten die Lions zwar mehr Puckbesitz, die besseren Chancen hatte aber Krefeld. Stephens und Payer scheiterten in aussichtsreichen Positionen an Gordon. Auf der anderen Seite vergab Oppenheimer.

Das Schlussdrittel begann aus Lions Sicht optimal. Keine drei Minuten waren gespielt und die Hessen nutzten den einzigen Fehler von Gäste Torwart Langkow zum 2:1. Langkow konnte einen Schuss der Lions nicht festhalten, Tenute reagierte bei dem Abpraller am schnellsten und schob ein. Krefeld musste nun ihre defensive Haltung lockern, was den Hessen sofort Platz gab. Gawlik hatte nach 48 Minuten die Chance das Ergebnis höher zu gestalten, scheiterte aber an Langkow. Zehn Minuten vor dem Ende schwächte sich Krefeld selbst. Pietta erlaubte sich einen Kniecheck gegen Lions Verteidiger Osterloh und erhielt dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Unglücklich für die Lions: Sebastian Osterloh zog sich bei dem Check eine Knieverletzung zu, die einen Einsatz am Freitag in Berlin vermutlich nicht zulässt.

Was die Lions dann in den folgenden fünf Minuten Überzahl allerdings anboten war zu wenig, um den vermutlich entscheidenden dritten Treffer nachzulegen. So witterte Krefeld in den Schlussminuten wieder ihre Chance, zumindest noch auszugleichen in der regulären Spielzeit.

Frühzeitig nahm Krefelds Trainer seinen Torwart vom Eis, aber auch mit einem Mann mehr konnten sie sich keine Torchance mehr erspielen. So blieb es beim knappen Heimerfolg für die Lions, die Trainer Chernomaz nach dem Spiel sehr zufrieden stellte: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie haben einfach und effektiv gespielt“, so der Kanadier nach dem Spiel.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Thomas Oppenheimer

Tore:

1:0 (22:45) Oppenheimer 4-5SH; 1:1 (27:02) Vasiljevs; 2:1 (42:15) Tenute;

Strafminuten:

Frankfurt: 2 Minuten; Krefeld: 11 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Daniel Pietta

Hauptschiedsrichter: Willi Schimm

Zuschauer: 5.000

(Frank Gantert)

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