Lions: Mit Konstanz zum Erfolg - Norris kann spielen

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Giftig und aggressiv ging es am Donnerstag im Training der Frankfurt

Lions zu. Zunächst ärgerten sich die Spieler über sich selbst, weil sie

den Puck freistehend vorm Torwart nicht ins Tor brachten, dann musste

Trainer Chernomaz öfters das Trainingsspiel unterbrechen, um seine

Mannen lautstark und nicht immer jugendfrei auf ihre Fehler

hinzuweisen, bis kurz vor Schluss Radek Krzestan und Dwayne Norris

aneinander gerieten und sich eine kleine körperliche Auseinandersetzung

lieferten. „Die Jungs sind bereit und hungrig. So aggressiv müssen wir

auch am Wochenende spielen, und zwar von der ersten bis zur letzten

Minute“, war Chernomaz gar nicht unglücklich über die kleinen Vorfälle.



Vor allem auf die Anfangsphase darf man am Freitag, wenn die DEG Metro

Stars in Frankfurt gastieren, gespannt sein. Zuletzt in Hamburg hatten

die Lions den Start völlig verpennt, und im ersten Drittel das Spiel

durch mehrere individuelle Fehler gegen schwache Freezers verloren.

„Wir sind derzeit nicht konstant. Das ist unser Hauptproblem“, glaubt

Chernomaz den Fehler in der Mannschaft gefunden zu haben. „Die Spieler

treffen in dem einen Spiel gute Entscheidungen, halten sich an die

Vorgaben, ein Spiel danach machen sie es nicht, sondern gehen den

bequemen Weg. Den Weg des geringsten Widerstandes“, so Chernomaz

weiter. Warum dies allerdings so ist, dieses Problem konnte der Lions

Trainer bisher nicht lösen. Dies ist aber sein Job, die Mannschaft

dahin zu bekommen, 60 Minuten das Eishockey zu spielen, dass er

vorgibt. Im dem Fall würde das zunehmend unruhige Umfeld auch

Niederlagen gegen bessere Gegner akzeptieren. Nur Hamburg war am

Dienstag nicht besser, sondern die Lions waren nicht 60 Minuten bereit,

alles für den Sieg zu unternehmen.


In der Tabelle ist man zwar weiter in Reichweite zum Platz sechs, nur

sollte man den Abstand nicht größer werden lassen. Aus diesem Grund

sind Punkte gegen Düsseldorf und am Sonntag in Straubing Pflicht. Dies

wissen auch die Verantwortlichen, die froh sind, berichten zu können,

dass lediglich Martin Reichel am Wochenende noch verletzungsbedingt

ausfallen wird. Wenn alles nach Plan läuft, soll Reichel am kommenden

Wochenende sein Comeback geben. Steve Kelly (am Freitag noch gesperrt)

wird wohl trotz Grippe am Sonntag in Straubing wieder auf dem Eis sein.

So wird der genesene Norris an die Seite von Young und Hackert in den

ersten Sturm rücken, die sich mit der gefährlichen KVK

(Kreutzer/Vikingstad/Kathan) Reihe der DEG auseinandersetzen sollen. Im

zweiten Sturm werden Lebeau, Taylor und Ulmer stürmen, Danner, Bassen

und Krzestan werden dritte Angriffsreihe bilden.


Ein wichtiger Hinweis noch an alle Besucher des Spiels der Lions gegen

Düsseldorf. Es wird vermutlich bei der Anfahrt zum Eisstadion zum

gleichen Verkehrschaos kommen, wie vor zwei Wochen. Da der Festplatz

noch nahezu komplett durch einen Zirkus belegt ist, stehen nur wenige

Parkplätze zur Verfügung. Die Lions bieten den in der Nähe gelegenen

Metro Parkplatz als Ausweichmöglichkeit an, bitten aber dennoch besser

mit öffentlichen Verkehrmitteln zum Stadion zu fahren. (Frank Meinhardt)



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