Lions mit Heimpleite gegen Augsburg zum Jahresabschluss

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Augsburger Panther haben im vorgezogenen Spiel des 35. Spieltags

völlig verdient bei unterirdisch schwach spielenden Frankfurt Lions mit

4:1 gewonnen. Während Augsburg einfach spielte und die Torchancen

konsequent nutzte, lief bei den Lions gar nichts zusammen.


Die Lions begannen für ein Heimspiel sehr verhalten und so waren 6.600

Zuschauer Zeuge des wohl schlechtesten ersten Drittels dieser Saison.

Während im Angriff gar nichts lief, patzten zudem die Verteidiger in

grob fahrlässiger Manier. So verlor Rami Alanko unerklärlich als

letzter Mann den Puck an Augsburgs Murphy, der seinen Nebenmann Darby

mustergültig in Szene setzte zum 1:0 (8.). Nachdem die Lions zuvor vier

Minuten Powerplay kläglich ungenutzt ließen, machte es Augsburg den

Gastgebern vor. Gerade einmal 11 Sekunden saß Lions Verteidiger

Armstrong auf der Strafbank, da hieß es 2:0. Yannick Dubé hatte Brigley

sehr schön vor dem Lions Tor frei gespielt und Brigley hatte keine Mühe

einzuschieben. Einzig Ian Gordon verhinderte am Ende dieses ganz

schwachen Auftritts der Lions einen durchaus höheren Rückstand, als er

stark einen Schuss von Suchan abwehren konnte.


Im Mitteldrittel änderte sich nur kaum was am Spiel der Lions. Man

agierte zwar ein wenig bissiger und kam so zu einigen Torchancen, für

den nächsten Treffer waren aber die Augsburger Panther verantwortlich.

Bei angezeigter Strafe gegen die Lions fälschte Joseph einen Schuss von

Pratt zum 3:0 ab. Wer spätestens jetzt ein Aufbäumen oder wenigstens

irgendeine Reaktion der Lions erwartete, wurde bitter enttäuscht.

Erneut versagten die gutbezahlten Stars Taylor, Kelly, Peacock,

Armstrong oder Alanko in jederlei Hinsicht. In die Bresche sprangen

dafür einmal mehr die jungen Deutschen wie Wörle, Osterloh oder

Oppenheimer. Zwar gelang auch ihnen nicht alles, man hatte aber das

Gefühl, dass sie etwas bewegen wollten.


So war es auch nicht überraschend, dass es Thomas Oppenheimer war, der

die Lions wieder ins Spiel brachte. Mit letztem Einsatz und im Fallen

bugsierte der 18-jährige den Puck ins Tor der Gäste. Es war bereits das

5.Saisontor von Oppenheimer, der damit in der internen Torschützenliste

mit Steve Kelly gleichgezogen hat. Eine erstaunliche und tolle Leistung

von Oppenheimer, die voll und ganz für ihn spricht. Waren die ersten

beiden Drittel aus Lions Sicht schon sehr schwach, übertrafen die

Spieler sich im letzten Drittel. Null Aufbäumen, null Zweikampf, kein

Check, kaum ein Torschuss und in der Rückwärtsbewegung mangelhaft.

Erneut war Alanko völlig indisponiert und konnte seinem Gegenspieler

nicht folgen. Yannick Dubé bedankte sich für den Freiraum mit dem 4:1

Endstand.


Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Thomas Oppenheimer


Tore:

0:1 (07:12) Darby (Murphy, Pratt)

0:2 (11:46) Brigley (Dubé, Pratt) 5-4 PP

0:3 (26:47) Joseph (Pratt, Murphy)

1:3 (31:22) Oppenheimer (Peacock)  

1:4 (52:15) Henderson (Brigley, Dubé)


Strafminuten:

Frankfurt: 14 Minuten

Augsburg: 10 Minuten


Zuschauer: 6.600

Schiedsrichter: Heiko Dahle


(Frank Meinhardt)


 


 


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