Lions mit gelungener Heimpremiere – 3:2 gegen Krefeld

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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In einem von beiden schnell und intensiv geführten Spiel machten die Lions ihre technische Unterlegenheit mit Kampf und jede Menge Einsatz wett. Den Führungstreffer von L.Ulmer, dessen fulminanter Schuss unhaltbar für Pavoni einschlug, ließ Maloney noch im ersten Drittel den Ausgleich folgen. Einen Fehler von Kopitz nutzte Alexander Seliwanov zur 2:1 Führung, als er penaltyähnlich vor Gordon auftauchte und abgeklärt verwandelte.

Lions Trainer Chernomaz hatte unter der Woche die mangelnde Regeneration der ausländischen Spieler zwischen zwei Partien moniert. „Hier sind die Deutschen ein Stück weiter“, sagte Chernomaz. Was er damit meinte, wurde beim Ausgleich deutlich. Unermüdlich setzte die deutsche Reihe Wörle, Danner und der spätere Torschütze Reichel die Krefelder Defensive unter Druck, bis der Puck letztendlich im Tor der Gäste lag. Kein Treffer für filigran Techniker, eher ein Arbeitertor, aber diese zählen genauso. Dafür war das Führungstor der Lions umso sehenswerter. Kapitän Young drang ins Krefelder Drittel ein, bediente den aufgerückten Verteidiger Sebastian Osterloh mustergültig, der aus Mittelstürmerposition Reto Pavoni zum dritten Mal hinter sich greifen ließ.

Die Lions in der Folge bemüht den vierten Treffer nachzulegen, um so für eine Entscheidung zu sorgen. Der starke Regehr scheiterte dabei gleich zwei Mal in aussichtsreicher Position. In den Schlussminuten wurden die Krefelder immer offensiver und drängten auf den Ausgleich. Aber auch die Herausnahme ihres Torwartes brachte nicht mehr den gewünschten Erfolg.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Sebastian Osterloh

Tore:

1:0 (07:41) L.Ulmer

1:1 (16:31) Maloney

1:2 (24:11) Selivanov 4-5 SH

2:2 (37:54) Reichel

3:2 (41:11) Osterloh

Strafminuten: Frankfurt: 18 Minuten - Krefeld: 10 Minuten

Zuschauer: 5.800

Schiedsrichter: Martin Reichert

(Frank Meinhardt)