Lions kassieren erste Saisonniederlage

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Von Beginn an sahen die 5.600 Zuschauer eine schnelle Partie zweier offensiv eingestellter Mannschaften. War man diese offensive Ausrichtung von Iserlohn im bisherigen Saisonverlauf gewöhnt, schien Lions Trainer Chernomaz nicht zufrieden zu sein, über die viel zu offene Spielweise seiner Mannen. Iserlohn hätte aus dem daraus ergebenden Freiraum in den ersten 40 Minuten mehr Kapital als lediglich zwei Tore schlagen müssen. Allein vier Mal liefen die Roosters penaltyähnlich auf Gordon zu, ohne ein Tor zu erzielen.



Die Lions gaben nie auf und ließen sich auch durch den zwischenzeitlichen 2:0 Rückstand nicht beirren. Binnen zehn Minuten drehten die Lions das Spiel und führten 3:2. Danielsmeier rettete die Roosters mit einem sehenswerten Distanzschuss in die Verlängerung, in der Hauptschiedsrichter Looker gleich mehrere Lions Spieler auf die Strafbank schickte. Diese numerische Überlegenheit nutzte Traynor zum 4:3 Siegtreffer.



Lions Trainer Chernomaz ärgerte sich über die schwache Leistung seiner Mannschaft: „Wir waren heute nicht gut genug, um zu gewinnen. Lediglich im letzten Drittel haben wir gut gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass einige Spieler mit den drei Siegen zufrieden waren. So haben wir dann auch gespielt“, sagte der Kanadier nach dem Spiel.



Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Peter Smrek

Tore:

0:1 (18:04) Wolf 5-4 PP

0:2 (18:39) Hock

1:2 (39:00) Henderson 4-5 SH

2:2 (40:46) Heerema

3:2 (45:25) Smrek

3:3 (50:15) Danielsmeier

3:4 (64:45) Traynor 5-3 PP

Strafminuten: Frankfurt: 18 Minuten - Iserlohn: 14 Minuten

Zuschauer: 5.600

Schiedsrichter: Rick Looker

(Frank Meinhardt)