Lions heute gegen Hamburg – Kommt Slaney aus Köln?

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Heute Abend beginnt für die Frankfurt Lions der Ligaendspurt (19.30 Uhr Eissporthalle gegen Hamburg). Acht Spiele stehen noch auf dem Programm, ehe die Hessen nach der Saison 2004/2005 wieder den direkten Weg in die Play-offs geschafft haben. „Wir waren ständig in den Top vier in der Tabelle, da möchten wir auch unbedingt bleiben“, gibt Lions Trainer Chernomaz die Richtung vor. Die Lions schielen sogar noch auch den Platz drei, um einem direkten Duell mit den Mannheimer Adlern aus dem Weg zu gehen. Personell kann Chernomaz wieder auf Stürmer und Spielmacher Derek Hahn zurückgreifen. Seine Spielstärke und Ideen hatten zuletzt merklich gefehlt. Verzichten müssen die Lions auf den verletzten Johnson, der in einer Woche wieder zur Mannschaft kommen müsste, und den noch für ein Spiel gesperrten Michael Bresagk.

Am Sonntag gastieren die Hessen bei den DEG Metro Stars. Bevor es am Sonntag zum sportlichen Duell mit den Rheinländern kommt, lieferten sich beide Vereine bereits in den letzten Wochen einen Transferkampf. Es ging um die Spieler Ryan Ramsay (Krefeld) und John Slaney (Köln). Am Donnerstag war aus Frankfurt zu hören, dass sich die DEG mit Ramsay einig ist, und er deswegen nicht zu den Lions wechselt. Diese Aussage kam in Düsseldorf nicht gut an, woraufhin die nun konterten und ihrerseits bekannt gaben, dass Slaney das Angebot aus Frankfurt dem der DEG vorgezogen hat. Bestätigt haben die Lions, dass man Interesse an Jamie Wright von den DEG Metro Stars hat, aber noch nichts unterschrieben ist.

Eine andere Personalie ist derweil perfekt. Co-Trainer Pavel Gross wird die Frankfurt Lions am Ende der Saison verlassen und vermutlich nach Wolfsburg wechseln. Familiäre Gründe wären ausschlaggebend gewesen, hieß es. Sicher könnte auch die Perspektive eine Rolle gespielt haben, denn in Frankfurt dürfte Gross in den nächsten Jahren wenige Chancen haben, Cheftrainer zu werden. Am Freitagmorgen kam Manager Norris aus Amerika zurück, wo er sich die letzten zehn Tage aufhielt und nach geeigneten Spielern schaute. (Frank Meinhardt)>

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