Lions heute gegen die Pinguine

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Am heutigen Freitagabend präsentieren sich die Frankfurt Lions erstmals

ihren Zuschauern auf heimischem Eis. Im Rahmen der

Saisoneröffnungsfeier empfängt die Truppe um Cheftrainer Rich Chernomaz

um 19.00 Uhr die Krefeld Pinguine, die ihren Neuzugang Lynn Loyns noch

nicht einsetzen können. Die Vorstellung der einzelnen Spieler findet im

Anschluss auf der HR-Showbühne statt. Manager Charly Fliegauf ist

zufrieden, dass alle Spieler unversehrt aus dem rund 20 Tage

andauernden Trainingslager zurückgekehrt sind. Die Niederlagen in den

Vorbereitungsspielen sind nicht tragisch. "Das ist nicht so schlimm,

viel wichtiger ist, dass wir eine Top-Vorbereitung hinter uns haben und

niemand verletzt ist“, so Fliegauf. Dies zu betonen, war keineswegs

selbstverständlich. Schließlich begann die Malaise der vergangenen

Saison damit, dass schon im Trainingslager die erste schwere Verletzung

(Dwayne Norris) zu beklagen waren. Diesmal konnte Chernomaz in den

letzten Testspielen sogar jeweils zwei der 23 Spieler pausieren lassen.

Nach der ersten Niederlage (1:2 am Freitag gegen den Schweizer NLA-Klub

Langnau) kamen die Lions beim Oberligisten Freiburg zu einem leichten

9:0, wobei Pat Lebeau und Steve Kelly geschont wurden. Neun

verschiedene Schützen trafen gegen die Breisgauer, darunter auch

Neuzugang Chris Taylor mit seinem ersten Treffer zum 1:0. Am letzten

Mittwoch unterlagen die Lions den Hannover Scorpions mit 2:3. Das

Siegtor für die Niedersachsen erzielte ausgerechnet der Bruder von

Lions-Neuzugang Jeff Ulmer, der bei diesem Spiel aus privaten Gründen

nicht anwesend war. Niemand bewertet bei den Frankfurtern die

Testspielergebnisse über, schon gar nicht der Coach. Er will sich

jedoch noch nicht über die Leistungsfähigkeit seines Teams festlegen.

"Natürlich müssen unsere Besten auch die Besten sein, doch auch die

anderen brauchen eine Aufgabe und klare Verantwortung“, so Chernomaz in

der heutigen Pressemitteilung. Deshalb setzt er die Youngster wie Simon

Danner, Chad Bassen, Axel Hackert oder Tobias Wörle bewusst dem Stress

des Unterzahlspiels aus. "Jeder braucht das Gefühl, ein wichtiger Teil

der Mannschaft zu sein. Und dazu gehört es auch, wichtige Aufgaben zu

übernehmen." Dennoch werden einige der Nachwuchsakteure ihre

Spielpraxis in unterklassigen Klubs sammeln. Einige wie der 17-jährige

Thomas Oppenheimer müssen erst einmal ihren Schulabschluss machen. Als

weiteres Vorbereitungsspiel steht am kommenden Freitag, dem 1.

September, die Begegnung mit den DEG Metro Stars auf dem Plan. Auch zu

diesem Spiel haben die Dauerkartenbesitzer wie bei der heutigen

Saisoneröffnung freien Eintritt. Tageskarten gibt es bei beiden

Heimspielen zum Preis von zehn Euro für den Sitz- und fünf Euro für den

Stehplatz.