Lions: Hackert im Aufbautraining - Fliegauf von Scouting-Tour zurück

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Still ruht der See? Nicht bei den Frankfurt Lions. Während die Spieler ihren Aktiv- Urlaub genießen und sich nach individuellen Trainingsplänen von Coach Rich Chernomaz schon auf die kommende Saison vorbereiten, ist Manager Charly Fliegauf eben von einem Nordamerika-Trip zurückgekommen. Was angesichts der Ziele Boston, New York und Chicago nach einer netten Reise klingt, war harte Arbeit. Fliegauf sah sieben Spiele in sieben Tagen, legte zusätzlich zu den Flügen noch 3000 Meilen im Auto zurück. Der Rhythmus lautete: Flugzeug, Auto, Eishalle, Hotel, Auto, Flugzeug...

Gelohnt hat es sich: „Einige für uns interessante Spieler“ hat Fliegauf dort in den Play-Offs der AHL entdeckt. Das Niveau und die Intensität der Spiele sei sehr hoch gewesen. „Da fällt es leichter, die Spielertypen zu beurteilen, die man sucht.“ Vordringlich gehe es darum, die Abwehr der Lions weiter zu verstärken, da die Lions im Sturm bereits komplett sind. In dieser Sache war Fliegauf zuvor auch schon in Europa unterwegs und kündigt für die kommende Woche „die Verpflichtung eines Verteidigers der uns absolut verstärken wird“ an.

Play-Offs hieß es auch für drei Neuzugänge der Lions. Während Radek Krestan mit dem REV Bremerhaven bis ins Zweitliga- Finale kam und dort unglücklich dem DEL- Aufsteiger Straubing mit 2:3 unterlag, trug Tobias Wörle zum Zweitliga-Aufstieg von Crimmitschau in den Oberliga-Play-Offs bei. Eric Perrin wollte nach dem Ende der Play-Offs mit dem SC Bern in der Schweiz noch nicht in Urlaub fahren und verstärkte den EHC Biel in der Aufstiegsrunde zur Nationalliga A. Dort erwies sich Fribourg aber zu stark für das Team der Ex-Lions Jesse Belanger und Patrice Levebvre.

Stichwort Aufstieg: Leider nur am Fernseher konnte der sich im Aufbautraining befindende Michael Hackert die Rückkehr der Deutschen Nationalmannschaft in die A-Gruppe verfolgen. Das Schuften am Comeback für die kommende Saison sollte sich lohnen. Nach einer hoffentlich erfolgreichen Saison mit den Lions steht im April die Weltmeisterschaft in Moskau auf dem Programm. „Michael ist einer der Spieler, auf die wir hoffen“, sagte Bundestrainer Uwe Krupp schon vor Hackerts Verletzung. Nach dem Rücktritt von Kapitän Stefan Ustorf aus der Nationalmannschaft gilt das umso mehr: Denn deutsche Mittelstürmer mit internationalem Niveau gibt es in der DEL nicht gerade wie Sand am Meer.

Für Michael Hackert und die anderen in Deutschland lebenden Cracks beginnt die intensive Trainingsarbeit in Frankfurt unter Co-Trainer Pavel Gross bereits wieder am 22.Mai. Bis zum 28.Mai findet in Abstimmung mit dem Lions-Partner Sporeg „Trockentraining“ mit den Schwerpunkten Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer statt. In diesem ersten Trainingsabschnitt finden zwei bis drei Einheiten pro Tag statt. Die Ergebnisse fließen dann in den 2. Abschnitt ein. (Foto by City-Press)


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