Lions geschockt – Vorobiev erneut schwer verletzt

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Auch einen Tag nach dem Spiel der Frankfurt Lions bei den Hannover Scorpions sind die Hessen geschockt wegen der Verletzung von Ilja Vorobiev. Der Stürmer bekam nach knapp 46 Minuten unglücklich den Schläger von Andre Reiß an den Kopf und blieb regungslos auf dem Eis liegen. „Er war minutenlang total weg. Das ist unglaublich, dass es erneut Vorobiev erwischt hat“, sagte Manager Norris am Montag. Unglaublich, weil Vorobiev vor ziemlich genau einem Jahr bei einem Pokalspiel ebenfalls einen Schläger an den Kopf bekam und nahezu die komplette Saison ausfiel. „Heute geht es Ilja ein wenig besser. Vielleicht kann er am Nachmittag nach Frankfurt kommen“, so Norris weiter, der bisher bestätigen konnte, dass die Nase von Vorobiev gebrochen ist. ­

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Ilija Vorobiev regungslos auf dem Eis - Foto: MendaxPress

Der sportliche Erfolg von 5:1 geriet so total in den Hintergrund. „Natürlich freuen wir uns über den Sieg. Aber ich denke an Ilja und hoffe, dass es nicht so schlimm ist, wie es ausgesehen hat“, sagte Norris. Sein Gesamteindruck vom ersten Wochenende fiel indes sehr positiv aus. Die Mannschaft habe auf die Niederlage gegen Augsburg sehr gut reagiert und bei einer Topmannschaft gewonnen. Ein Sonderlob gab Norris an Ian Gordon. „Er hat sehr gut gespielt, vor allem nach dem Ausgleich von Hannover“. Am Dienstag findet die nächste Trainingseinheit der Lions statt. Vermutlich werden dann auch die angeschlagenen Wörle (Kopfschmerzen nach Gehirnerschütterung) und Gawlik (Leiste) wieder auf dem Eis stehen. „Wir werden kein Risiko eingehen. Es ist eine Tag zu Tag Geschichte für beide. Ich hoffe, dass sie am Freitag in Straubing spielen können. Das ist aber heute zu früh, um eine Aussage zu treffen“, so der Lions-Manager. Das nächste Heimspiel der Lions am kommenden Sonntag findet übrigens nicht um 16.30 Uhr statt sondern 15 Minuten später um 16.45 Uhr. (Frank Gantert - Fotos: MendaxPress)

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Ilja Vorobiev wird auf einer Trage vom Eis gefahren - Foto: MendaxPress