Lions feiern knappen Heimsieg gegen Adler Mannheim

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Frankfurt Lions haben am Donnerstagabend einen wichtigen 2:1 Heimsieg gegen die Adler Mannheim gefeiert. Über die gesamte Spielzeit agierten die Lions einen Tick entschlossener und aggressiver gegen Adler, die zwar bemüht waren, aber nicht hungrig genug spielten.

Die Lions erwischten den besseren Start in das Derby und Neuzugang Foster hatte bereits nach 22 Sekunden die erste Chance. Mannheim begann eher verhalten und die Lions blieben spielbestimmend, hatten im Abschluss aber Pech, denn sowohl Oppenheimer als auch Blanchard scheiterten am Pfosten. Daher fiel der Führungstreffer für Mannheim eher überraschend. 74 Spiele lang musste Felix Petermann auf einen Torerfolg warten, nach knapp elf Minuten brachte der Adler Verteidiger sein Team in Führung. Diese Führung hielt bis in das Mitteldrittel hinein, ehe eine strittige Schiedsrichterentscheidung die Lions zurück ins Spiel brachte. Denn beim Ausgleich durch Gawlik stand Derek Hahn deutlich im Torraum und behinderte Adler Schlussmann Brathwaite. Die beiden Hauptschiedsrichter Jablukov und Kubus sahen es anders und entschieden auf Tor.

Dieser Treffer gab den Gastgebern Selbstvertrauen und angetrieben von 7.000 Zuschauer in der ausverkauften Eissporthalle am Ratsweg dauerte es knapp sieben Minuten, bis die Lions das Spiel gedreht hatten. Wieder war Derek Hahn beteiligt, der dieses Mal regulär den Puck vor das Tor brachte und Tobias Schwab per Nachschuss seinen ersten Treffer für Frankfurt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erzielte. Mannheim hielt in der Folge dagegen, konnte sich aber nur selten gegen die kompakte Defensive der Lions behaupten. Die Lions agierten sehr diszipliniert im Positionsspiel und ließ Mannheim kaum zu Torchancen kommen. Auf der anderen Seite hatten aber auch die Lions wenige Möglichkeiten das Ergebnis höher zu gestalten und vier Minuten vor Schluss stand es daher weiterhin 2:1 für die Lions.

Da bot sich den Adlern in Überzahl die Chance auszugleichen, weil Frankfurts Kopitz eine Strafzeit erhielt. Eine entscheidende Phase in dem insgesamt sehr fairen Spiel. Die Lions überstanden diese kritische Unterzahlsituation und brachten dank Torwart Gordon, der sein 400. Spiel für die Lions absolvierte den knappen Vorsprung in der Schlussphase gegen sechs Mannheimer über die Zeit.   

Adler Trainer Fowler räumte nach dem Spiel ein, dass sein Team insgesamt nicht bissig genug war, um das Spiel zu gewinnen. „Wir haben zu kompliziert gespielt anstatt einfach zu agieren. So ist es schwer in der Liga Spiele zu gewinnen. Gegen Berlin am Sonntag müssen wir härter kämpfen“, so Fowler.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Tobias Schwaab

Tore:

0:1 (10:03) Petermann; 1:1 (27:13) Gawlik; 2:1 (34:06) Schwaab

Strafzeiten:

Frankfurt:  6 Minuten; Mannheim:  6 Minuten

Schiedsrichter: Jablukov/Kubus

Zuschauer: 7.000

(Frank Gantert – Foto by City-Press)

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