Lions entscheiden knappes Spiel gegen Köln für sich

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„Jedes Spiel ist nun wichtig, aber das heute gegen Köln ist von doppelter Bedeutung“, sagte Lions Manager Norris kurz vor Spielbeginn. Im vierten Aufeinandertreffen der Lions und den Kölner Haien ging auch sofort die Post ab. Faire Checks und schnelle Angriffe bekamen die 6.700 Zuschauer in der Anfangsphase zu sehen. Bis zur 4. Minute war das Spiel kaum ununterbrochen, ehe ein unabsichtlicher hoher Stock von Löwe Sebastian Osterloh den Kölner Adams im Gesicht traf und dem Hai ein halben Zahn herausbrach. Die Regel in der Deutschen Eishockey Liga sieht in solch einem Fall eine Spieldauerdisziplinarstrafe vor, und diese verhängten die beiden Schiedsrichter auch. Wirklich gefährlich wurde es aber erst, als mit Ciernik auch ein Haie Spieler auf die Strafbank musste. Einen schön vorgetragenen Angriff vollendete Adams mit dem Führungstreffer für die Gäste. Dieses 1:0 sollte aber nur 39 Sekunden anhalten. Quasi im Gegenzug setzte sich Lions Stürmer Oppenheimer gut durch, passte auf Schneider und der Lions Kapitän sorgte für eine schnelle Antwort der Hessen.

Was folgte waren gleich vier Strafzeiten für die Kölner in Folge. Den Lions gelang es aber nicht in acht Minuten Powerplay etwas Produktives auf die Beine zu stellen. Zu langsam und zu statisch agierten die Lions. Köln hatte keine Mühe sich zu befreien und hatte durch Jaspers sogar eine Konterchance. Wie man zumindest effektiv in Überzahl spielt zeigten die Haie im Mitteldrittel. Nicht schön, aber am Ende lag der Puck im Tor der Lions. Christoph Ullmann stocherte die Scheibe aus dem Gewühl über die Linie (27.).  Köln nun aktiver gegen zu passive Löwen. Köln verpasste es in dieser Phase das Ergebnis höher zu gestalten und dies sollte sich rächen. Starker Einsatz von Danner und Oppenheimer, die Gawlik in Szene setzten und dieser schob im zweiten Versuch den Puck zum Ausgleich ins Tor.

Das Spiel begann damit nach 34 Minuten wieder von vorne und es entwickelte sich eine nun äußerst ausgeglichene Partie. Im bisherigen Spielverlauf hatten die Lions vor allem in Überzahl sehr schwach gespielt, im letzten Drittel funktionierte es dann doch einmal. Zuletzt hatte Polaczek verletzungsbedingt pausieren müssen, in der 46. Minute stand er goldrichtig und brachte die Lions erstmals an diesem Abend in Führung. Vorausgegangen war ein Haie Konter in Unterzahl, den Ciernik viel zu einfach verspielte und an Gordon scheiterte. Eine Schlüsselszene, denn das 3:2 für die Lions im Gegenzug führte die Lions auf die Siegerstraße. Der überragende Gawlik erhöhte nämlich sechs Minuten später auf 4:2.

Köln gab sich trotz dieses zwei Tore Rückstandes nicht auf und Jaspers brachte die Haie vier Minuten vor dem Ende noch einmal auf 4:3 heran und läutete eine spannende Schlussphase ein. Köln versuchte alles, drückte auf den Ausgleich, doch die Lions brachten den knappen Erfolg über die Zeit.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Christoph Gawlik

Tore:

0:1 (06:18) Adams; 1:1 (06:57) Schneider; 1:2 (26:24) Ullmann 5-4PP; 2:2 (33:26) Gawlik; 3:2 (45:17) Polaczek 5-4PP; 4:2 (51:31) Gawlik; 4:3 (55:28) Jaspers

Strafzeiten: Frankfurt: 13 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Sebastian Osterloh; Köln: 16 Minuten

Zuschauer: 6.700

Schiedsrichter: Martin Reichert/Stefan Vogl

(Frank Gantert)

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