Lions bezahlen erfolgreiche Woche teuer

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Die Frankfurt Lions sind auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und dies gegen die Top Mannschaften Mannheim, Berlin und Ingolstadt sind eine stolze Bilanz. Vor allem die Art und Weise, wie die Hessen die Begegnungen geführt haben hat beeindruckt. Die Mannschaft agierte deutlich engagierter und hatte in den entscheidenden Phasen auch mehr Glück wie die Spiele zuvor.

„Für mich waren drei Dinge entscheidend in den Spielen. Unser Powerplay hat wieder funktioniert, Ian Gordon hat sehr stark gehalten und die Mannschaft hat super zusammengearbeitet“, resümierte Manager Norris. „Und dies ohne drei Ausländer“, fügte er noch hinzu und sprach die Sorgenkinder an. Jamie Wright saß in allen Spielen als überzähliger Akteur auf der Tribüne. In Ingolstadt knallte Langfeld (Foto by City-Press) in der Anfangsphase unglücklich mit dem Knie gegen die Bande und später bekam Heerema einen Schlagschuss von Biron an den Knöchel. „Ich hoffe, dass es bei Heerema nicht so schlimm ist und er vielleicht am Sonntag spielen kann. Bei Langfeld sieht es nicht so gut aus. Er wird länger ausfallen“, befürchtet Norris. Erste Untersuchungen ergaben eine Kapselverletzung im Knie, die eine mehrwöchige Pause zur Folge hätte. Eine neverending Story ist die Einbürgerung von Ian Gordon. Hieß es noch vor einer Woche, dass die Papiere aus Kanada nach Berlin unterwegs sind, sind sie dort weiterhin nicht eingegangen. Durch die Verletzung von Langfeld hat es sich ja vorläufig sowieso erledigt, mysteriös ist das Ganze aber schon.

Für den verletzten Langfeld wird Wright am Sonntag gegen die gut gestarteten Wolfsburger spielen. Wolfsburg stellt derzeit das mit Abstand beste Powerplay der Liga und hat bereits 25 Tore in numerischer Überlegenheit erzielt. Keine Überraschung, dass Disziplin an oberster Stelle steht für die Hessen. (Frank Meinhardt)

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