Licht und Schatten bei den PinguinenKrefelder Testspielniederlage gegen Wolfsburg

Tyler Haskins erzielte den Siegtreffer für Wolfsburg. (Foto: Imago)Tyler Haskins erzielte den Siegtreffer für Wolfsburg. (Foto: Imago)
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In der altehrwürdigen Rheinlandhalle mussten die Pinguine ohne Andy Driendl, Steve Hanusch, David Fischer und den immer noch verletzten Neuzugang Tyler Beechey antreten. Patrick Klein erhielt die Chance, seine guten Leistungen aus den Testspielen gegen den Drittligisten Duisburg gegen den DEL-Rivalen zu bestätigen. Gedanken- oder stimmungsmäßig waren die Pinguine anfangs wohl noch beim Sommerfest mit ihren Fans, denn als nach 6:41 Minuten Herberts Vasiljevs den ersten Schuss auf das Wolfsburger Gehäuse abgab, stand es schon 0:1. Während die Pinguine gedanklich noch mit einer nicht gegebenen Strafe für ein Foul an  Francois Méthot beschäftigt waren, fuhr Wolfsburg einen Konter, den Aubin mit einem tollen Schuss ins obere rechte Eck erfolgreich abschloss. Bis zur neunten Minute war es ein recht flottes Spiel mit Vorteilen für die Wolfsburger, die einfach wacher und hungriger wirkten. Die erste Hinausstellung traf den Ex-Pinguin Voakes, aber seine ehemaligen Mannschaftskollegen konnten dank ungenauen Passspiels keinen Vorteil daraus ziehen. Wesentlicher besser traten sie dann in eigener Unterzahl auf, als Oliver Mebus wegen Beinstellens in die Kühlbox musste.  Bei der nächsten Krefelder Überzahl  zog Nick St. Pierre von der blauen Linie ab und Martin Schymainski fälschte die Scheibe unhaltbar für Felix Brückmann ab – 1:1. In den letzten Minuten konnte Patrick Klein bei unübersichtlichen Szenen im Krefelder Slot  sein Können beweisen.

Zu Anfang des zweiten Drittels präsentierten sich andere Pinguine, die den Wolfsburger Kasten erst einmal unter Dauerbeschuss nahmen, ohne jedoch ein Tor zu erzielen. In Minute 32 konnte Alexander Polaczek  Wolfsburg allerdings wieder in Führung bringen, weil die Pinguine beim  Aufbauspiel im eigenen Drittel  zu viel  „tricksten“ und dadurch den Puck verloren. Danach drückten die Pinguine und konnten in der nächsten Überzahlsituation durch ihren „Mister Zuverlässig“  Adam Courchaine den nicht unverdienten Ausgleich zum 2:2 erzielen. Das Spiel wurde bissiger und härter und blieb es während des  letzten Drittels. Positiv zu vermerken war außer der wiederum sehr guten Leistung von Patrick Klein, der unter anderem gegen Voakes  und Haskins retten konnte, dass die jungen Spieler die ruppigere Spielweise der Niedersachsen annahmen und sich nicht versteckten.  Fünf Minuten vor Schluss stand Haskins nach einem  Bully vor dem Pinguin-Tor allein vor Klein, der seinen zweiten  Schuss dann  passieren lassen musste. Die knappe Niederlage konnten auch sechs Feldspieler in den letzten 75 Sekunden trotz guter Chancen nicht mehr verhindern. Grund dafür  war nicht nur die mangelnde Chancenverwertung der Pinguine, sondern auch das spritzigere, aggressivere und gewieftere Spiel der Grizzlies.


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