Lauf der Lions hält an – Heimsieg gegen Nürnberg

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Vor dem Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers hatte Lions Trainer Chernomaz dem Gegner kräftig Respekt gezollt: „Sie sind kampfstark und spielen defensiv sehr gut. Da müssen wir erst einmal vorbeikommen“, hießen die warnenden Worte des Kanadiers. Er sollte Recht behalten, denn die Anfangsphase gehörte den Gästen, die immer wieder schnell aus der Verteidigung in den Angriff spielten. Zehn Minuten ergaben sich auf beiden Seiten keine Torchancen, ehe sich die Ice Tigers eine Auszeit nahmen.

Nach elf Minuten gelingt es Nürnberg nicht den Puck aus dem eigenen Drittel zu spielen und Eric Schneider nutzt die erste Chance im Spiel zur 1:0 Führung. Zwei Minuten später eine ähnliche Szene. Wieder keine Befreiung Nürnberg, wieder Tor für die Lions durch Tenute, der aus der Drehung traf. Die Liste von individuellen Fehlern bei den Gästen setzte sich fort. Diesmal patzt Grygiel, der Lions Verteidiger Kopitz den Puck auflegt, der zum 3:0 abschließt. Damit nicht genug. Fünf Sekunden vor Drittelende lässt sich Nürnbergs Verteidigung allein durch Tenute umspielen, der keine Mühe hatte zum 4:0 einzuschießen. In der Drittelpause reagierte Ice Tigers Trainer und wechselte seinen Torwart. Fortan bewachte Ehelechner das Tor für Svoboda.

Die Lions schalteten im Gefühl der sicheren Führung im zweiten Drittel nicht einen sondern nahezu alle Gänge zurück. Keinen einzigen gefährlichen Schuss platzierten die Hessen in den zweiten zwanzig Minuten. Nürnberg hingegen zeigte eine Reaktion und setzte die Lions mächtig unter Druck. Einzig Ian Gordon im Tor der Hessen blieb konzentriert und verhinderte mehrmals einen Treffer. In der 36. Minute war aber auch Gordon machtlos. In Überzahl hatte Spang mustergültig vorgelegt und Barta getroffen. In der letzten Minute des Mitteldrittels bot sich Nürnberg die Chance zum Anschlusstreffer. Jeff Ulmer rutschte die Scheibe als letzter Mann bei eigener Überzahl über den Schläger und ebnete so Nürnbergs Grygiel einen penaltyähnlichen Konter. Ulmer eilte hinterher und brachte Grygiel zu Fall. Hauptschiedsrichter Jablukov entschied zu Recht auf Penalty. Der gefoulte lief selbst an und scheiterte an Gordon.

Was Grygiel noch misslang, korrigierte Andre Savage zu Beginn des Schlussdrittels und schon stand es nur noch 4:2. Die Lions besannen sich nach diesem Treffer zumindest wieder auf ein besseres Defensivverhalten und verwalteten das Ergebnis bis zum Schluss. Offensiv konnten die Hessen kaum noch Akzente setzen. Selbst bei fünf gegen drei brachten die Lions nicht konstruktives mehr zu Stande. So genügten letztendlich zehn starke Minuten mit vier Treffern, um den dritten Tabellenplatz zu verteidigen.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Joey Tenute

Statistik:

1:0 (10:39) Schneider; 2:0 (12:47) Tenute; 3:0 (18:18) Kopitz; 4:0 (19:55) Tenute; 4:1 (35:31) Barta 5-4PP;  4:2 (42:14) Savage

Schiedsrichter: Jablukov

Strafminuten: Frankfurt 12 – Nürnberg 14

Zuschauer: 5.800

(Frank Gantert)  

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