Lada Cup: Panther erringen die „rote Laterne“ - Ice Tigers werden Zweiter

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Nach den beiden Niederlagen gegen die zwei russischen Mannschaften ging es für die Augsburger Panther im letzten Spiel des diesjährigen Lada-Cups darum, sich nicht völlig sieglos aus dem Turnier zu verabschieden. Gegner am Samstagabend waren die Nürnberg Ice Tigers und die machten den Gastgebern am Ende einen Strich durch die Rechnung, indem sie sich durch einen 3:1-Sieg noch den zweiten Platz sicherten. Die Panther mussten weiterhin verletzungsbedingt auf John Jakopin, Pascal Appel und Ernie Hartlieb verzichten, doch erklärt das die über den gesamten Turnierverlauf eher mäßige Leistung nur unzureichend . Dass sie mit nur einem Punkt das Turnier als Letzter beendeten, geht insofern völlig in Ordnung. Bester Augsburger war zweifellos Torhüter Jean-Francois Labbé, der auch als bester Torhüter des Cups ausgezeichnet wurde.


Beiden Teams waren bereits in der Anfangsphase die Strapazen der vergangenen Tage deutlich anzumerken. Gelungene Kombinationen oder gar herausgespielte Torszenen waren Mangelware. Erste nennenswerte Aktion war ein Lattenschuss von Daniel Rau in der 11. Spielminute. Kurze Zeit später gingen die Gäste durch Felix Petermann in Führung. Diese hatte aber nur kurz Bestand, dann sorgte Francois Fortier in Überzahl durch einen Schlagschuss aus spitzem Winkel für den Ausgleich. Obwohl die Ice Tigers minutenlang teilweise sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis waren, konnten die Hausherren daraus kein Kapital schlagen. Eine unglückliche Aktion aus Panthersicht führte zur neuerlichen Nürnberger Führung: Vom Schlittschuh eines Verteidigers prallte die Scheibe unhaltbar für Jean-Francois Labbé ins Tor. Je mehr die Kräfte hüben wie drüben nachließen, desto voller wurde es auf der Strafbank. Schiedsrichter Lichtnecker dünnte beide Mannschaften aber in der Regel gleichmäßig aus, so dass keine Seite Nachteile hatte. Die Begegnung verflachte nun zusehends, weil die Akteure nur noch das Nötigste taten, was aber der Stimmung auf den Rängen – vor allem bei den Nürnberger Fans - keinen Abbruch tat. Immerhin konnten sie noch einen weiteren Treffer ihrer Mannschaft bejubeln. Verteidiger Stefan Schauer hatte von der blauen Linie abgezogen und die Scheibe fand irgendwie den Weg direkt unter die Latte. Damit war die Niederlage endgültig besiegelt. (mor)


Strafzeiten: Augsburger Panther 28 - Nürnberg Ice Tigers 28 + 10 Firsanov


Tore: (1:1 / 0:1 / 0:1)

0:1 (11:03) Petermann ( Green ) SH1

1:1 (12:48) Fortier ( Royer ; Brown ) PP2

1:2 (23:01) Tapper ( Sekeras ) PP1

1:3 (51:58) Schauer PP 1


Zuschauer: 1868

Schiedsrichter: Gerhard Lichtnecker

Turnierergebnis:

1. Lada Togliatti

2. Nürnberg IceTigers

3. Khimik Voskresensk

4. Augsburger Panther