Kreutzer verzeiht NachlässigkeitLob für Tyler Beskorowany

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Klingt paradox, doch nach dem überaus glanzvollen 4:1 bei den Nürnberg Ice Tigers trat bei den Straubing Tigers ein, was der Trainer ein wenig befürchtet hatte. Seine Spieler nahmen die Aufgabe beim abgeschlagenen Letzten zwar nicht auf die leichte Schulter, glaubten aber wohl insgeheim doch, die drei Zähler auch mit etwas weniger Aufwand holen zu können. „Ich hatte das vor dem Spiel thematisiert. Aber irgendwie muss ich die Jungs in Schutz nehmen. Nach so einer starken Leistung wie in Nürnberg ist es vielleicht menschlich, etwas nachzulassen“, sagte Kreutzer.

In der Tat ist der Verlust eines Auswärtspunktes angesichts der beiden vergangenen Saisons ein Jammern auf hohem Niveau. Die DEG ist auf einem guten Weg, aber sie ist natürlich noch lange kein Spitzenteam. „Es darf uns nicht passieren, dass wir dem Gegner derart viele Chancen erlauben. Keiner von uns hätte sich beschweren dürfen, wenn Straubing als Sieger vom Eis gegangen wäre. Es war ein schlechtes Spiel von uns, aber wir haben es gewonnen und das ist für unsere Entwicklung nicht ganz unwichtig“, sagte Kreutzer.

Der 47-Jährige wusste, bei wem er sich dafür in erster Linie zu bedanken hatte. „Tyler hat uns immer wieder im Spiel gehalten.“ Torhüter Beskorowany war der einzige, der in Straubing mental auf der Höhe war – vielleicht auch deswegen, weil durch die kurz bevorstehende Rückkehr von Bobby Goepfert der Kampf um die Nummer eins neu ausgerufen werden könnte. „Tyler spielt sehr solide und strahlt viel Ruhe aus. Er tut uns gut“, sagte Verteidiger Stephan Daschner.

Für den wiederum war es nur logisch, durch wen in Straubing das entscheidende Tor erzielt wurde. Andreas Martinsen traf auf Zuspiel von Ken-André Olimb. „Die beiden Norweger sind richtig heiß und spielen sich den Puck gegenseitig echt gut zu.“ Und angesichts der nächsten beiden Gegner von Meister Ingolstadt sowie den Hamburg Freezers dürften sie wie ihre Mitspieler auch wieder voll konzentriert zu Werke gehen.

Am kommenden Wochenende muss die DEG erneut zweimal auswärts antreten. Am Freitag (19.30 Uhr) steht das Spiel bei Meister ERC Ingolstadt auf dem Programm, zwei Tage später warten die Hamburg Freezers (14.30 Uhr). Danach ist zunächst Länderspielpause, bevor dann am 14. November (19.30 Uhr) der EHC München im Rather Dome seine Visitenkarte abgibt.

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