Krefelder Drama

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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„Das ist die traurigste

Karnevalsfeier, die ich bisher erlebt habe.“ Oberfan „Ömmes“, der besonders

durch seinen Möpse-Song (wird intoniert, wenn die Pinguine besonders gut

spielen) bekannt ist, hat noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Es war in

der Tat erstaunlich zu sehen, wie kleinmütig die Gastgeber das sogenannte

Sechs-Punkte-Match begannen. Als dann ausgerechnet Youngster Schymainski, der

mit seinem Eishockey-Rüstzeug ehedem in Krefeld ausgestattet wurde, von der

Strafbank kommend für das 0:1 sorgte, war der erste Akt in diesem Drama, soweit

es sich um Krefelder Sichtweise handelte, gespielt. Wurde Pinguin-Keeper Pavoni,

der viel zu spät aus seinem Kasten eilte, regelrecht vorgeführt, so hatte das

Verteidiger-Duo Dück/Pavlikovsky die (hämischen) Iserlohner Lacher auf seiner

Seite, als die Kontrahenten namens Purdie und Roy beim vorentscheidenden 0:3

durchmarschierten wie ein warmes Messer durch weiche Butter.

 

Die rund 600 Iserlohner Fans

feierten als „sture Westfalen“ Karneval im rheinischen Krefeld. Ihre Lieblinge

brachten sich bis auf einen winzigen Punkt an die Schwarz-Gelben heran. Doch

dieser Zähler ist wichtig, denn er trennt die Mannschaften in jene, die nach den

endlosen 52 Spielen zum Golfschläger greifen können und andere, die bei der

heißen Phase der Saison mitmachen dürfen. Noch ein Satz zum Einsatz und

Kampfeswillen einiger Krefelder: Es war Angsthasen-Powerplay, was die heimischen

Schwarz-Gelben produzierten. Wie heißt es so schön? Es ging keiner dahin, wo es

weh tut. Weh tun würde es allerdings vielen, wenn nach dem Heimspiel gegen die

Haie bereits der Vorhang für die Saison 2006/2007 fallen würde.



Krefeld Pinguine – Iserlohn

Roosters 2:4 (0:2, 1:1, 1:1)

 

Tore: 0:1 (10;36) Schymainski

(Goldmann, Danielsmeier), 0:2 (14;44) Rochfort (Goldmann, Karlsson), 0:3 (20;27)

Roy (Purdie), 1:3 (23;51) Vasiljevs (Jan), 2:3 (58;17) Pavlikovsky (Niinimäki),

2:4 (59;13) Wolf (Hock). - Zuschauer: 3.885. - Strafminuten: Krefeld 10,

Iserlohn 14 + 10 Traynor - Schiedsrichter: Piechaczek (Ottobrunn).


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