Krefeld: Wer zuletzt lacht…

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Wie sagt man so schön? „Wer

zuletzt lacht, lacht am besten.“ Und das waren am gestrigen Freitagabend die

Krefeld Pinguine, die zum drittenmal innerhalb zehn Tagen gegen die

Niedersachsen antraten und nach dem 2:6-Debakel in der dortigen TUI-Arena sowohl

das Pokalmatch als auch das Punktspiel gewannen.

 

Die Schwarz-Gelben bewiesen in

dieser streckenweise recht flotten Partie eine gute Moral, da sie stets einem

Rückstand hinterherhechelten. So war die Belohnung in der Verlängerung, als die

meisten der Anwesenden schon mit einem Penaltyschießen rechneten, umso schöner.

Die Entscheidung fiel, als Ivo Jan, das slowenische Schlitzohr, sich durch die

meist stabile Hannoveraner Abwehr tankte und den immer noch krisengeschüttelten

Gastgebern den Zusatzpunkt bescherte.

 

Vorher wechselten sich Licht und

Schatten bei den Schwarz-Gelben ab. Der wieder einmal überragende Jan Alinc, der

an drei Toren beteiligt war, zeigte sich erneut von seiner positiven Seite.

Neben dem zweifachen Torschützen Jan und dem wieder einmal gut nach hinten

arbeitenden Herberts Vasiljevs (dem an diesem Abend das Schusspech am Schläger

klebte) überzeugte der Tscheche die leider wieder recht dürftige Kulisse. Schade

aus Krefelder Sicht, dass sich mitunter Ideenlosigkeit offenbart und die

Abteilung Defensive mit Fehlpässen dem Gegner Konterchancen ermöglicht.

 

Erleichtert war Pinguin-Chefcoach

Jiri Ehrenberger. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie nie resigniert

hat. Wir wollten 60 Minuten arbeiten. Das ist uns recht gut gelungen. Rückstände

wurden von uns ständig wettgemacht. Dieses Spiel war Unterhaltung pur für die

Zuschauer.“ Der leicht angefressene Scorpions-Bandenchef Hans Zach: „Es war ein

Riesenspiel für die Zuschauer, aber nicht für Trainer. Nach unserer 4:2-Führung

haben wir diese leichtsinnig aus der Hand gegeben und Krefeld wurde für seinen

Fleiß belohnt.“

 

Tore: 0:1 (2;25) Lanier (Goc),

1:1 (6;28) Alinc, 1:2 (10;14) Hlinka (Schlegel, Ulmer), 2:2 (14;58) Jan

(Vasiljevs, Alinc), 2:3 (17;34) Morczinietz, 2:4 (28;00) Mondt (Hisey, A. Reiß),

3:4 (28;41) Milo (Köttstorfer, Pietta), 4:4 (36;25) Seliwanow (Kunce, Blank),

4:5 (39;57) Dolak (Goc), 5:5 (53;51) Pietta (Kunce), 6:5 (64;00) Jan (Milo,

Alinc). – Zuschauer: 3.297. – Strafminuten: Krefeld 14, Hannover 14 + 10

Simpson. – Schiedsrichter: Klau (Griesenbrauck-Sümmern).