Krefeld vermiest Debüt von Hans Zach - Freezers an der SpitzeDEL-Kompakt

Hannoveraner Meistertrainer Hans Zach auf seinem gewohnten Platz.  (foto: mendaxpress)Hannoveraner Meistertrainer Hans Zach auf seinem gewohnten Platz. (foto: mendaxpress)
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Thomas Sabo Ice Tigers – Hamburg Freezers 2:3 (0:1, 2:1, 0:1)

Vor 6.789 Zuschauern versuchte Hamburg im Verfolgerduell mit Nürnberg mit den üblichen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Die Hanseaten entwickelten viel Zug zum Tor und brachten die Scheibe in den Slot. James Bettauer (9.) und Morten Madsen (23.) waren mit dem Rezept erfolgreich. Bei eigener Unterzahl konnte sich Nürnberg jedoch in der Folge in der Endzone der Gäste festsetzen und, kaum wieder komplett, verkürzen. Es folgte ein Sturmlauf der Freezers mit acht (!) Schüssen binnen 30 Sekunden, aber die Scheibe wollte nicht über die Linie. Mitten in die Drangphase hinein setzte Steven Reinprecht den Ausgleich für Nürnberg und bereitete einen spannenden Schlussabschnitt vor. In diesem erspielten sich beide Teams gute Chancen auf den Dreier, aber am Ende machte das einzige Powerplay des letzten Durchgangs den Unterschied: Garrett Festerling (59.) traf in numerischer Überlegenheit zum 3:2 für Hamburg.

Tore: 0:1 James Bettauer (8:53), 0:2 Morten Madsen (22:47), 1:2 Yasin Ehliz (29:18), 2:2 Steven Reinprecht (33:44), 2:3 Garrett Festerling (58:27/PP1)
Zuschauer: 6.789

Krefeld Pinguine – Adler Mannheim 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)

Im ersten Spiel unter Coach Hans Zach erwischte Mannheim beim Gastspiel in Krefeld den besseren Start. Jochen Hecht (15.) und Ronny Arendt (29.) schossen den fünfmaligen DEL-Champion zur Halbzeit mit zwei Toren in Führung. Es folgte jedoch der Auftritt der Krefelder Paradereihe. Daniel Pietta (36.) und Kevin Clarke (37.) gleichen für die Pinguine aus und haben jetzt jeweils 43 Scorerpunkte auf dem Konto. Die Seidenstädter ließen nicht mehr locker, legten durch Francois Méthot erstmals vor und rettete den knappen Vorsprung ins Ziel.

Tore: 0:1 Jochen Hecht (14:19), 0:2 Ronny Arendt (28:45), 1:2 Daniel Pietta (35:18), 2:2 Kevin Clark (36:58), 3:2 Francois Méthot (49:16)
Zuschauer: 7.007

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)

Revanche gelungen: Die ersten beiden Vergleiche mit Straubing hatte Aufsteiger Schwenningen noch deutlich verloren, aber im dritten Anlauf sollte es mit einem Sieg gegen die Niederbayern klappen. Ryan Ramsay (8.) nutzte gleich das erste Powerplay zur Führung und ein Doppelpack von Daniel Hacker (23., 45.) stellte die Weichen für die Wild Wings auf Sieg. Die Tigers hatten in der Schlussphase nur noch wenig hinzuzusetzen und so blieb es für Straubing beim Ehrentreffer durch Blaine Down (54.).

Tore: 1:0 Ryan Ramay (7:22/PP1), 2:0 Daniel Hacker (22:57), 3:0 Daniel Hacker (44:23), 3:1 Blaine Down (53:50)
Zuschauer: 6.193

Grizzly Adams Wolfsburg – Kölner Haie (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) OT

Vor 3.737 Zuschauern schien Wolfsburg die Feiertage besser verdaut zu haben. Die Niedersachsen machten die Partie, scheiterten im Abschluss aber immer wieder an Haie-Goalie Danny aus den Birken. Erst 48 Sekunden vor der zweiten Pause schoss Brent Aubin die Hausherren in Front. Im letzten Durchgang wurde Köln etwas stärker und konnte seinerseits Druck ausüben. Torsten Ankert (57.) glich schließlich für den KEC aus und schickte die Partie in die Verlängerung. In dieser hatte Wolfsburg dank Tyler Haskins das bessere Ende für sich.

Tore: 1:0 Brant Aubin (39:12/PP1), 1:1 Torsten Ankert (56:51), 2:1 Tyler Haskins (63:31/PP1)
Zuschauer: 3.737

Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 0:0, 1:0) SO

4:1 und 6:1 hieß es für Augsburg bei den ersten beiden Saisonvergleichen mit Düsseldorf und auch im dritten Spiel hatten die Schwaben den besseren Start. Adrian Grygiel und Sebastian Uvira brachten die Panther in Führung, aber nach dem Seitenwechsel verloren die Gastgeber den Faden. Die DEG kam auf und erspielte sich gute Chancen. Ashton Rome (28.) verkürzte für die Rheinländer und Colin Long (46.) nutzte eine doppelte Überzahl, um die Begegnung in eine torlose Verlängerung zu schicken. Im fälligen Penaltyschießen wurde Panther-Zugang Louie Caporusso zum Matchwinner für Augsburg.

Tore: 1:0 Adrian Grygiel (12:17), 2:0 Sebastian Uvira (13:20), 2:1 Ashton Rome (27:46/EA), 2:2 Colin Long (45:26/PP2), 3:2 Louie Caporusso (SO)
Zuschauer: 6.218

Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)

Mit offenem Visier ging es am Seilersee zur Sache. Nach 20 Minuten standen bereits 32 Torschüsse zu Buche. Iserlohn zeigte sich dabei abgezockter und legte zwei Buden vor. Nach dem Seitenwechsel erhielt Rooster Martin Sertich nach einem hohen Stock eine Große Strafe und Ingolstadt nutzte die Gelegenheit, um zu verkürzen. In der Folge drückten die Hausherren wieder aufs Tempo und stellten im Schlussabschnitt durch Mike York (46.) den alten Abstand wieder her, der bis zur Schlusssirene Bestand hatte.

Tore: 1:0 Dieter Orendorz (8:02), 2:0 Christian Hommel (9:11), 2:1 John Laliberte (24:59/PP1), 3:1 Mike York (45:54/PP1)
Zuschauer: 3.496

EHC Red Bull München – Eisbären Berlin 6:3 (2:0, 1:2, 3:1)

In München hatte Berlin Probleme, in die Partie zu finden. Der EHC war einen Schritt schneller und zwang die Gäste zu Strafen. In doppelter Überzahl traf Ex-Eisbär Alexander Barta (12.) zur Führung und mit Ablauf der zweiten Strafe legten die Bayern das 2:0 nach. Nachdem Ulrich Maurer nach dem Seitenwechsel nochmals nachlegte, sah es nach einem sicheren Sieg für die Red Bulls aus, aber mit einem Doppelschlag kamen stärker werdende Berliner wieder heran. Die Gäste witterten Morgenluft und Laurin Braun (48.) glich die Partie im Schlussabschnitt aus. München fing sich jedoch wieder. Binnen drei Minuten zogen die „Bullen“ auf drei Tore davon und sicherten sich den Sieg.

Tore: 1:0 Alexander Barta (11:58/PP2), 2:0 Thomas Merl (13:41), 3:0 Ulrich Maurer (26:45), 3:1 Barry Tallackson (31:00), 3:2 James Sharrow (31:13), 3:3 Laurin Braun (47:01), 4:3 Alexander Barta (54:36/SH1), 5:3 Daniel Richmond (56:33), 6:3 Ryan Duncan (57:47)
Zuschauer: 4.868

Jetzt die Hockeyweb-App laden!