Krefeld stutzt Mannheim die FlügelMannheim verliert 3:6 gegen Krefeld vor heimischer Kulisse

Chad Costello von den Krefeld Pinguinen. (Foto: dpa/picture alliance/Fotostand)Chad Costello von den Krefeld Pinguinen. (Foto: dpa/picture alliance/Fotostand)
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Im ersten Spielabschnitt war Mannheim zwar zunächst überlegen, dennoch gelang den Gästen aus Krefeld der erste Treffer. Da Adler-Torhüter Endras einen Schuss von Ewanyk nur prallen lassen konnte, verwertete Hospelt (3.) den Nachschuss zum 1:0. Die Adler im Anschluss drückend überlegen, aber ohne die nötige Konsequenz vor dem Tor. Krefeld blieb mit wenigen Kontern gefährlich. Zu Beginn des zweiten Durchgangs das gleiche Bild. Mannheim spielte sich in der Zone von Krefeld fest, das Tor fiel jedoch erneut auf der anderen Seite. Die Adler konnten den Puck nicht klären und Trivellato schob zur schmeichelhaften 2:0-Führung für Krefeld ein. Der deutsche Meister wirkte im Anschluss verunsichert und gewährte Krefeld mehr Spielanteile. Endras reagierte in der 27. Minute stark und bewahrte so sein Team vor einem höheren Rückstand. In der 31. Minute schaffte es dann Mannheim auch erstmals auf die Anzeigetafel, nachdem Rendulic nach schönem Pass von Järvinen die heimischen Fans erstmals jubeln ließ. Die Euphorie erhielt jedoch nur kurze Zeit später den nächsten Dämpfer. Kuhnekath (33.) hielt einfach mal von der blauen Linie drauf und der Puck fand den Weg ins Tor zum 3:1. Noch schlimmer kam es für die Adler, als Besse (34.) einen Konter zum 4:1 vollendete. Den Schlusspunkt im zweiten Abschnitt setzte erneut Krefeld mit einem Überzahltor zum 5:1 von Costello (40.), als nur noch eine Sekunde auf der Spieluhr war. Im letzten Durchgang versuchte zwar Mannheim nochmal Schadensbegrenzung zu betreiben, Krefeld spielte allerdings mit viel Selbstvertrauen und erhöhte bei einer weiteren Überzahlsituation (53.) vorentscheidend auf 6:1. Die beiden Treffer zum 2:6 durch Eisenschmid (55.) und 3:6 von Readeke (58.) kamen zu spät. Letztendlich gewinnt Krefeld, dank einer ausgezeichneten Chancenverwertung, einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem souveränen Pätzold im Tor (29 Paraden). Mannheim betrieb viel Aufwand, ließ jedoch die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss vermissen und offenbarte eklatante Schwächen in der Defensive. „Eine smarte und clevere Mannschaft, die lernt aus Fehlern - das sehe ich aktuell nicht bei meinem Team,“ sagte Adler-Trainer Pavel Gross in der anschließenden Pressekonferenz. „Wir haben viele falsche Entscheidungen getroffen und in der Abwehr unnötige Fehler gemacht. Es geht nicht, dass wir uns zu Hause so auskontern lassen.“


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