Krefeld Pinguine verlängern mit Franz-David FritzmeierCheftrainer Fritzmeier verlängert

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Diese ist an einen verbesserten Mietvertrag mit dem König-Palast und eine Teilnahme am Spielbetrieb in der DEL 2018/19 gekoppelt. Fritzmeier war mitten in der Saison als Nachfolger von Rick Adduono von den Kölner Haien in die Seidenstadt gewechselt. Der 36-Jährige ist der jüngste Cheftrainer der Deutschen Eishockey-Liga.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte die Mannschaft seit Januar fast ausnahmslos gepunktet, konnte den zuvor eingefahrenen Rückstand jedoch nicht mehr aufholen und beendete die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz. Trotzdem konnten gegen die Erzrivalen aus Düsseldorf und Köln bei den Pinguine-Anhängern vielumjubelte Auswärtssiege eingefahren werden. Mit Fritzmeiers Amtsantritt direkt verknüpft ist auch die Erneuerung und der Ausbau der Partnerschaft mit dem KEV 81 e.V. Elmar Schmitz rückte deshalb unmittelbar in das Trainerteam der Pinguine auf. Für die kommende Spielzeit 2016/17 wurde mit Ville Vaija ein weiteres Bindeglied zwischen den Pinguinen und dem Nachwuchsbereich engagiert. Franz Fritzmeier, Cheftrainer Krefeld Pinguine: „Ich freue mich, dass mir der Aufsichtsrat das Vertrauen ausgesprochen hat, meinen Vertrag vorzeitig zu verlängern. Dieses Vertrauen werde ich mit meiner Arbeit zurückzahlen. Die Krefeld Pinguine befinden sich auf einem guten Weg, der jetzt konsequent weiterverfolgt werden muss.“
Wolfgang Schulz, Aufsichtsratsvorsitzender der Krefeld Pinguine: „Mit Franz Fritzmeier haben wir im November den bestmöglichen Kandidaten gefunden. Wir wollen seinen vielversprechenden eingeschlagenen Weg langfristig fortsetzen und setzen damit auch in den kommenden Spielzeiten auf die enge Verzahnung mit dem KEV 81 e.V. und der Einbindung unseres Nachwuchses. Nur so werden wir auch in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig sein. Franz Fritzmeier macht hier einen guten Job, sein Team ist optimal vorbereitet, die Neuzugänge machen einen guten Eindruck. Ich freue mich auf die Spiele der Saison 2016/17.“

Franz Fritzmeier begründete seine Zusage damit, dass er in Krefeld seine Visionen verwirklichen könne, dass die Kooperation der verschiedenen Bereiche des Vereins in sehr guter Atmosphäre stattfänden und dass man in dem knappen Jahr seines Wirkens in Krefeld schon einiges geschafft hätte. Eines seiner Ziele bestünde darin, die Spitzen-Nachwuchskräfte der Pinguine noch unter seiner Ägide im Seniorenbereich zu erleben. Angesprochen auf Abwerbungen im Jugendbereich sagte er, dass seines Erachtens der Verein alles tue, um den Nachwuchs zu halten. Hinsichtlich seiner aktuellen Situation in Krefeld stellte Franz Fritzmeier seine Zufriedenheit zum Beispiel darüber heraus, dass die Pinguine nach dem Ausfall von Martin Schymainski sofort für adäquaten Ersatz gesorgt hatten und meinte: "Ich würde nie sagen, ich bin wunschlos glücklich, denn man muss immer hungrig bleiben und weiter kommen wollen, und jetzt im Moment wünsche ich mir, dass wir den Schritt weiter gehen, dass sich der ganze Verein sportlich weiter entwickelt und dass wir weiterhin zusammenhalten, denn nur so wird’s funktionieren.“ In Bezug auf die von der DEL gewünschte Kooperation der DEL-Vereine mit der 2. Liga kritisierte er die aktuelle Struktur und wünschte sich Veränderungen: “So kann es nicht weiter gehen, so hat es keinen Sinn.“


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