Krefeld Pinguine: Kirill Kabanov kommtDer 25-jährige Außenstürmer wurde bei Spartak Moskau ausgebildet

Kirill Kabanov (r.) in Aktion. (picture alliance / dpa)Kirill Kabanov (r.) in Aktion. (picture alliance / dpa)
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Die neunte Importlizenz vergeben die Krefeld Pinguine an Kirill Kabanov. Der Außenstürmer soll zukünftig an der Seite von Daniel Pietta und Jordan Caron auf Torejagd gehen. Ausgebildet wurde der Neuzugang bei Spartak Moskau. Zwischen 2009 und 2012 spielte er in der QMJHL in Nordamerika, wo er 2012 mit den Shawinigan Cataractes den „Memorial Cup“ gewann. „Auch Kirill wollte ich unbedingt mit nach Krefeld bringen. Ich sehe in ihm die perfekte Ergänzung zu Daniel Pietta und Jordan Caron. Damit verfügen wir sicherlich über eine der gefährlichsten Sturmreihen in der DEL. Er ist läuferisch und technisch hervorragend ausgebildet. Nach einer sehr guten Saison bei Skelleftea vor vier Jahren in Schweden, lief es in der KHL für Kirill verletzungsbedingt nicht gut. Den Karriereknick hat er nun aber überwunden und sich in der zweiten Saisonhälfte zu unserem besten Stürmer in Aalborg entwickelt“, freut sich Brandon Reid über die Einigung mit dem 25-jährigen Außenstürmer.

Bei den U-18 Weltmeisterschaften 2009 gewann Kirill Kabanov die Silbermedaille mit dem russischen Team, das sich im Finale Gastgeber USA geschlagen geben musste. Mit vier Toren und sieben Vorlagen war Kabanov unter den zehn besten Scorern des Turniers. Ein Jahr später wurde er von den New York Islanders in der dritten Runde des „NHL Entry Draft“ gezogen, kam jedoch nicht über Einsätze in der AHL hinaus. Insgesamt absolvierte er dort 48 Spiele für Bridgeport mit 5 Toren und 7 Vorlagen. Danach wechselte er in die erste schwedische Liga (SHL) zu MODO Hockey und ein Jahr später zu Skelleftea AIK. In der SHL hat Kabanov mit 17 Toren und 20 Vorlagen in 55 Spielen sowie einem Wert von + 19 überragende Statistiken vorzuweisen. Hinzu kommen 15 Spiele in den Playoffs mit 3 Toren, 4 Vorlagen und einem Wert von +7.

 „In Schweden hätte es kaum besser laufen können und ich habe mein bestes Hockey gespielt. Die Entscheidung nach Russland zurückzukehren bereue ich nicht. Ich habe dort viel gelernt. Ich bin erwachsener und professioneller geworden. Ich freue mich auf Krefeld, kenne meine Rolle im Team und werde mein bestes Hockey im Pinguine Trikot spielen. Natürlich wollte ich auch weiterhin unter dem Trainer spielen, dem ich vertraue und bei dem ich mich wohl fühle. In Russland hatte ich eine lange Verletzungspause einlegen müssen. Letzte Saison konnte ich in Aalborg meine Karriere wieder auf Kurs bringen und eine Meisterschaft in einer Stadt gewinnen, die 37 Jahre darauf gewartet hatte. Das lässt sich nicht in Worte fassen. Nun freue ich mich Teil der Krefelder Organisation zu werden“, so die Worte von Kirill Kabanov. Der 189 cm große und 92 kg schwere Rechtsschütze wird in Krefeld mit der Trikotnummer 17 spielen.

 

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