Krefeld: Interview mit Boris Blank

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wie bekannt, hat Boris Blank die (Rhein-)Seiten gewechselt. Vor wenigen Tagen unterzeichnete der

Flügelstürmer in Krefeld einen Vertrag für die kommende Saison. Bei den Pinguinen soll der

gebürtige Kasache im Team von Trainer Teal Fowler eine Führungsrolle übernehmen. Im

nachfolgenden Interview, dass via Pressemitteilung vom Verein veröffentlicht wurde, definiert Blank

seine Erwartungen für die kommende Saison.



Boris, trotz bestehenden Vertrages in der Domstadt hast du dich für einen Wechsel zu den Pinguinen

entschieden. Warum?


Es war insgesamt kein tolles Jahr für mich. Die Haie haben mir schließlich nahegelegt, mich neu zu

orientieren. Woran es genau gelegen hat, kann ich auch nicht sagen. Vielleicht habe ich den

Ansprüchen nicht mehr genügt. Es haben halt viele Kleinigkeiten nicht mehr gepasst, da haben sich

beide Seiten entschlossen, dass eine vorzeitige Trennung besser wäre.



Neben Krefeld waren auch andere DEL-Klubs hinter dir her. Wieso ausgerechnet die Pinguine?


Im Nachhinein muss ich sagen, dass es die reizvollste Offerte war. Auf der einen Seite sind die

Pinguine ein Team mit Perspektive, wie man an der bisherigen Kader-Zusammenstellung sehen kann.

Auf der anderen Seite finde ich es gut, dass mit Alexander Seliwanow, Herberts Vasiljevs und

Alexander Dück, der ebenfalls aus meiner Geburtsstadt Karaganda stammt, gleich drei russisch

sprechende Spieler im Team stehen und ich auch Robert Müller und Daniel Kunce noch von der

Nationalmannschaft her kenne. Da fällt einem die Eingewöhnungszeit natürlich leichter. Außerdem

reizt es mich, im KönigPalast zu spielen.



Wie lautet Deine Zielsetzung für die kommende DEL-Saison?


Etwas anderes als das Erreichen der Play-offs zählt für mich nicht. Persönlich hoffe ich, dass ich

wieder mehr Eiszeit bekomme, um eine Führungsrolle übernehmen zu können. Über die Leistung bei

den Pinguinen möchte ich auch wieder in den Kreis der Nationalmannschaft gelangen.



Gutes Stichwort - du warst für die WM nicht nominiert. Bist du im Nachhinein glücklich darüber?


Nein, auf gar keinen Fall. Unabhängig von meiner Nichtteilnahme hat mich der Abstieg total traurig

gemacht. Es ist schlimm zu sehen wie alles, was man aufgebaut hat, wieder den Bach herunter geht.

Es wird nicht einfach sein, wieder nach oben zu kommen.



Wie gestaltest Du Dein Sommerprogramm?


Ich bin mit meiner Frau gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt. Ich werde den Sommer über

noch in Köln bleiben, weil meine Tochter Christina hier zur Schule geht und mein Sohn Alexander im

Kindergarten ist. Das Sommertraining absolviere ich ebenfalls in Köln. Anfang Juli werden wir dann

alle nach Krefeld ziehen. (Foto: fandome.de)


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