Krefeld dominiert Köln - Eisbären bezwingen AdlerDEL-kompakt

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Krefeld siegte im Derby 2:0 gegen Köln und Danny Aus den Birken, der Schlimmeres verhinderte. Das Derby in Straubing entschied Travis Turnbull, der Ingolstadt den ersten 4:3-Overtime Sieg nach sechs Niederlagen in Folge schnenkte. Iserlohn hatte gegen Düsseldorf Probleme, setzte sich am Ende aber souverän mit 4:3 durch, während Schwenningen München alles abverlangte, dennoch in der Verlängerung mit 3:4 unterlag. Berlin setzte im Duell der Rekordmeister ein Ausrufzeichen und rang die Adler Mannheim mit 3:2 nieder.

Straubing Tigers - ERC Ingolstadt 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) n.V.

Mit dem Rückenwind der beiden Siege über Hamburg und in München starteten die heimischen Straubing Tigers ins Derby gegen den ERC Ingolstadt. Sandro Schönberger hatte die Hausherren in Führung gebracht, Derek Hahn gelang wenig später der Ausgleich. Eddy Rinke-Likens brachte die Gäste erstmals in Front, Kris Beech egalisierte erneut. Im dritten Durchgang fiel kein Treffer mehr. Dafür recht schnell in der Overtime. Nach nur 58 Sekunden beendete Travis Turnbull die Partie mit dem Siegtreffer. Während Straubing am Sonntag zu Tabellenschlusslicht Düsseldorfer EG reist, gastieren die Schwenninger Wild Wings in Ingolstadt.

Tore: 1:0 Sandro Schönberger (6:41), 1:1 Derek Hahn (8:08), 1:2 Eddy Rinke-Likens (23:51), 2:2 Kris Beech (25:27), 2:3 Travis Turnbull (60:58)
Zuschauer: 5.332

Iserlohn Roosters - Düsseldorfer EG 3:1 (0:0, 2:0, 1:1)

Erstmals seit mehreren Wochen trat die Düsseldorfer EG mit vier kompletten Reihen beim Gastspiel in Iserlohn an. Die Hausherren nahmen zwar das Zepter in die Hand, taten sich gegen gut gestaffelte Rheinländer aber schwer, so dass es nach den ersten 20 Minuten torlos bleiben sollte. Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Der Ex-Düsseldorfer Thomas Gödtel brach den Bann, danach erhöhte Christian Hommel auf 2:0 für den IEC. Schnell ging es in den letzten 20 Minuten: Foster schoss das 3:0 und entschied das Spiel. Bostroms Anschluss hatte nur noch statistischen Wert. Für Iserlohn steht übermorgen eine Herkulesaufgabe an, denn dann gastieren die Sauerländer bei den Grizzly Adams Wolfsburg. Düsseldorf hingegen empfängt zum Heimspiel die Augsburger Panther

Tore: 1:0 Thomas Gödtel (21:26), 2:0 Christian Hommel (29:46), 3:0 Alex Foster (40:24), 3:1 Justin Bostrom (53:28/PP1)
Zuschauer: 4.637

Augsburger Panther - Hamburg Freezers 4:3 (1:1, 2:2, 1:0)

Perfekter Beginn für die Augsburger Panther gegen Tabellenführer Hamburg Freezers: Ryan Bayda traf zur Führung der Fuggerstädter. Kurz vor dem ersten Wechsel saßen gleich zwei Augsburger draußen - David Wolf nutzt das zum 1:1. Nach der Pause ging es für die Freezers besser weiter. Adam Mitchel und Marius Möchel stand ein Treffer von Mike Connolly gegenüber.Das ließ sich der Augsburger nicht bieten. Mit zwei weiteren Toren machte Connolly einen denkwürdigen Abend perfekt. Drei Tore gegen den Spitzenreiter schaffen wenige. Für die Panther geht es bereits am morgigen Samstag in Richtung Köln, wo sie am Sonntagmittag bei den Kölner Haien antreten. Die Elbstädter hingegen haben beim Auswärtsspiel in Mannheim einen echten Prüfstein vor der Brust.

Tore: 1:0 Ryan Bayda (5:19), 1:1 David Wolf (19:30/PP2), 1:2 Adam Mitchell (22:39), 2:2 Mike Connolly (26:41), 2:3 Marius Möchel (32:37), 3:3 Mike Connolly (35:25), 4:3 Mike Connolly (52:50)
Zuschauer: 4.704

Krefeld Pinguine - Kölner Haie 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Das Derby im ausverkauften KönigPALAST lebte von der Spannung und Intensität. Die ersten 20 Minuten sollten trotz Krefelder Überlegenheit torlos bleiben, da Daniel Pietta auf Krefelder Seite und Andreas Falk bei den Kölnern die besten Chancen des Drittels jeweils in Unterzahl nicht nutzen konnten. Joel Perrault mit seinem dritten Saisontreffer ließ den KEV jubeln. Der überragende Danny Aus den Birken vereitelte in der Folge einen höheren Rückstand, doch gegen Piettas 2:0 war auch er machtlos. Dabei sollte es bleiben. Ein volles Haus erwarten die Pinguine auch am Sonntag, schließlich gibt der Deutsche Meister Eisbären Berlin seine Visitenkarte in der Seidenstadt ab. Bereits im Vorfeld wurden über 5.000 Tickets abgesetzt. Die Haie bekommen es auf eigenem Eis mit den Augsburger Panthern zu tun.

Tore: 1:0 Joel Perrault (26:05), 2:0 Daniel Pietta (49:41)
Zuschauer: 8.029

Schwenninger Wild Wings - EHC Red Bull München 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:1) n.V.

Center Mark Lee feierte im Spiel der Schwenninger Wild Wings gegen den EHC Red Bull München seine Premiere für die Gastgeber. Bei den Gästen stand Fabio Carciola erstmals für die Bayern auf dem Eis. Letzterer durfte als erster jubeln, da Ryan Duncan seine Farben mit 1:0 in Führung schoss. Es kam noch besser für den EHC: Felix Petermann erhöhte auf 2:0. Nick Petersen und Dan Hacker glichen nach dem Wechsel aus, Wozniewski brachte München abermals nach vorn. Dann wurde es spannend. Johnson erzielte den Ausgleich und schickte die Partie in die Overtime. Dort war Haydar zur Stelle und machte den Münchener Erfolg perfekt. Der nächste bayerische Gegner wartet am Sonntag auf die Wild Wings, dann geht es für die Mannschaft von Trainer Stefan Mair nach Ingolstadt zu den Panthern. München dagegen erwartet die Thomas Sabo Ice Tigers zum Derby.

Tore: 0:1 Ryan Duncan (5:46/PP1), 0:2 Felix Petermann (16:26/PP1), 1:2 Nick Petersen (21:44), 2:2 Dan Hacker (28:29/PP1), 2:3 Andy Wozniewski (30:14), 3:3 Nick Johnson (49:10), 3:4 Darren Haydar (63:40)
Zuschauer: 4.238

Eisbären Berlin - Adler Mannheim 3:2 (0:1, 1:0, 2:1)

Die Mannschaft von Trainer Jeff Tomlinson, die erneut auf sieben Stammspieler verzichten musste, erwischte den schlechteren Start. Ex-NHL-Star Jochen Hecht besorgte den Führungstreffer für den Gast. Zur Mitte der Partie war es Daniel Weiß vorbehalten, den Ausgleich zu markieren. Im letzten Drittel ging es gleich rund. Erst sorgte Mads Christensen für die Berliner Führung, noch im Torjubel der Eisbären-Fans traf Marc El-Sayed nur 24 Sekunden danach zum neuerlichen Remis. Frank Hördler machte mit dem 3:2 alles klar für die Eisbären. Die nächsten beiden Herausforderungen für die Eisbären sind ebenfalls nicht ohne. Erst muss die Tomlinson-Truppe am Sonntag nach Krefeld, zwei Tage später präsentiert sich mit den Grizzly Adams Wolfsburg das nächste Top-Team an der Spree. Mannheim erwartet Hamburg zum Topspiel.

Tore: 0:1 Jochen Hecht (12:47), 1:1 Daniel Weiß (28:56), 2:1 Mads Christensen (42:15), 2:2 Marc El-Sayed (42:39), 3:2 Frank Hördler (51:03)
Zuschauer: 12.800

Thomas Sabo Ice Tigers - Grizzly Adams Wolfsburg 4:3 (1:1, 2:2, 1:0)

Bei den Gästen aus Wolfsburg stand der zuletzt gesperrte Aleksander Polaczek wieder im Kader der Grizzly Adams. Die zuletzt sieglosen Thomas Sabo Ice Tigers erwischten den besseren Start. Steven Reinprecht nach nur 69 Sekunden brachte Nürnberg in Front. Brent Aubin glich die Partie im Powerplay für Wolfsburg wieder aus. Danach ging es rund: Eriksson und Ehliz trafen für Nürnberg, Polaczek und Höhenleitner auf der anderen Seite. Im Schlussabschnitt ging es zwar hin und her, ein Treffer wollte nicht fallen – vorerst: Bei doppelte Überzahl genau eine Sekunde vor dem Ende machte Patrick Reimer den Sack zu. Weit haben es die Nürnberger am Sonntag nicht, wenn sie beim EHC Red Bull München zum Derby gastieren. Die Grizzlys empfangen Iserlohn.

Tore: 1:0 Steven Reinprecht (1:09), 1:1 Brent Aubin (15:46/PP1), 2:1 Fredrik Eriksson (23:01/PP1), 2:2 Aleksandar Polaczek (27:22), 3:2 Yasin Ehliz (31:05), 3:3 Christoph Höhenleitner (36:43), 4:3 Patrick Reimer (59:59/PP2)
Zuschauer: 4.359


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