Krefeld: Chance verpasst

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Die Krefeld Pinguine verpassten

heute Abend in der Rheinlandhalle (der KönigPALAST war wegen Ammoniakalarms

geschlossen worden) , den Abstand zum Tabellensechsten auf einen einzigen Zähler

schmilzen zu lassen. Der Gast von der anderen Rheinseite spielte beileibe nicht

wie es normalerweise einem Schlusslicht geziemt. In ihren rosafarbenen Trikots,

die Eiskunstläuferinnen durchaus zur Ehre gereicht hätten, störten sie den

Aufbau der Gastgeber mit konsequentem Forechecking und schufen so viel

Verwirrung bei den Schwarz-Gelben.

 

Große Teile der Abteilung

Defensive brauchten sehr lange, um überhaupt ins Spiel zu kommen. Da stand es

bereits 2:0 für den Außenseiter, und das nicht einmal unverdient. Als dem wieder

guten Herberts Vasiljevs endlich der Anschlusstreffer gelang und damit eine

Drangperiode einleitet, kam die kalte Dusche. Mit einem haltbaren Weitschuss

sorgte der heute recht passable Füchse-Defender Jean-Francois Fortin für den

alten Abstand. Komischerweise kam Krefeld wieder heran, nachdem gerade die

Hausherren in ihrer Verzweiflung nur noch Einzelleistungen zu Stande brachten

und vergaßen, dass Eishockey eine Mannschaftssportart ist. Pinguin-Kapitän Ted

Drury setzte sich durch und passte auf den heranbrausenden Sascha Martinovic,

2:3! Als Vasiljevs von einem Fehlpass in der Duisburger Verteidigung profitiert

und mit einem trockenen Schuss den Ausgleich herstellt, spielen nur noch die

Krefelder, ob bei 5:5 oder in Überzahl. Und trotzdem hat die größte Chance der

Duisburger Johan Forsander, der in der 59. Minute mutterseelenallein vor dem

Kasten von Reto Pavoni auftaucht und die Scheibe nicht versenkt.

 

In der Verlängerung wächst

Gästegoalie Christian Rohde über sich hinaus. Ob Alexander Seliwanow, Herberts

Vasiljevs oder Ivo Jan, sie alle bleiben zweiter Sieger gegen den Duisburger

Zerberus, der den Fuchsbau überzeugend bewacht und auch im Penaltyschießen

Topstars wie Vasiljevs und Jan den Zahn zieht.

 

0:1 (5;41) Hölscher (Kostyrew,

Fritzmeier), 0:2 (14;30) Baschkatow (Del Monte, Dzieduszycki), 1:2 (25;02)

Vasiljevs (Jan, Seliwanow), 1:3 (27;35) Fortin (Seeley, Del Monte), 2:3 (37;17)

Martinovic (Drury), 3:3 (42;34) Vasiljevs, 3:4 (65;00) Del Monte. – Zuschauer:

4.047. – Strafminuten: Krefeld 16, Duisburg 18. – Schiedsrichter: Deubert

(Passau).


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