Krefeld bleibt seiner Serie treuHeimniederlage Nummer 18 für die Pinguine

Herberts Vasiljevs stand im Fokus. (Foto: dpa)Herberts Vasiljevs stand im Fokus. (Foto: dpa)
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Trotz der gedrückten Stimmung schon bei der Vorstellung der Mannschaft und der wenig zuversichtlichen Körpersprache der Krefeld Pinguine beim Einlaufen sah man zunächst keinen Unterschied zwischen dem Schlusslicht und dem Tabellensiebten, der in Minute sechs die erste Großchance der Partie vergab. In der achten Minute checkte Marcel Müller mustergültig vor, eroberte die Scheibe und leistete dann mit Daniel Pietta hervorragende Vorarbeit zum 1:0 durch Mike Collins. Kurz darauf hätten die Pinguine gegebenenfalls die Führung ausbauen können, versäumten aber durch zu viele Pässe den Torschuss. In Minute zehn geriet Ingolstadt in Unterzahl, aber die Krefelder spielten wie meist in Überzahl gewohnt schwach und ermöglichten den Niederbayern noch eine Großchance, deren Erfolg durch Nick St. Pierre vereitelt wurde. Knapp zwei Minuten später schickten die Schiedsrichter Herberts Vasiljevs für ein absolut überflüssiges Haken auf die Strafbank, und prompt glich Ingolstadt durch Darryl Boyce aus. In Minute 18 stand Vasiljevs wieder im Fokus, als er bei einem Break nach schönem Zuspiel von Müller gefoult wurde und einen Penalty zugesprochen bekam; allein, er vergab die Chance zur erneuten Krefelder Führung. Kurz vor dem Drittelende des mittlerweile etwas ruppigen Spiels war Krefeld wieder in Überzahl, doch es blieb beim 1:1.

Im Mitteldrittel hatten die Pinguine in Minute 25 die erste gute Chance, als wiederum Vasiljevs auf der Strafbank saß und Daniel Pietta eine schönen Konter fuhr, aber mit der Rückhand an Timo Pielmeier scheiterte. Bei verteiltem Spiel dauerte es bis zur 36. Minute, ehe ein weiteres Tor fiel, und zwar das 1:2 durch Jean-Francois Jacques, nachdem die Pinguine in der eigenen Ecke die Scheibe verloren hatten. Sie hörten zwar nicht auf zu kämpfen, aber die Unzulänglichkeiten in ihrem Spiel – besonders im Hinblick auf den Abschluss – verhinderten erneut einen Erfolg. Ganz typisch waren die Minuten 52 bis 54, als die Pinguine exakt 90 Sekunden lang doppelte Überzahl hatten, aber fast nichts zustande brachten. Auch die Herausnahme von Patrick Galbraith, der eine gute Leistung zeigte, in Minute 59 brachte keine Ergebnisveränderung. Die kämpferische Einstellung der Seidenstädter war heute zwar in Ordnung, aber wer nur ein Tor schießt, bleibt normalerweise ohne Punkte.

Tore: 1:0 (8.) Collins (Pietta, Müller), 1:1 (14.) Boyce (Taticek, Köppchen) PP1, 1:2 (36.) Jacques (Buchwieser, Boyce). Strafen: Krefeld 4, Ingolstadt 8 + 10 (Oppenheimer). Zuschauer: 3505.


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