Konrad Abeltshauser: „Wie im Traum“München feiert die Meisterschaft

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Und so gab es nach eine Premiere, nachdem sich die beiden Mannschaften schon im Vorjahr in der Finalserie gegenüber gestanden hatten. Die Red Bulls holten diesmal den Titel vor eigenem Publikum. Kony Abeltshauser kam aus dem Schwärmen kaum noch heraus: „Es ist unbeschreiblich, auf dem Eis gewesen zu sein und mit meinen Freunden, die heute dabei gewesen sind, diesen Moment feiern zu dürfen. Schon als kleiner Junge beim Straßenhockey träumt man davon, einmal Meister zu werden. Es ist wie im Traum.“

Grundstein in der Offensive

Aber zuerst musste die Mannschaft von Don Jackson das erste Anrennen der Grizzlys überstehen, die mit eiserner Entschlossenheit in diese Partie gingen. München wurde hinten eingeschnürt und hatte zweimal richtiges Glück als die Wolfsburger Angreifer nur das Aluminium trafen. Erst gegen Ende des ersten Drittels stellten die Münchner dann um auf Attacke, als Macek zum 1:0 traf. Auch in den zweiten 20 Minuten  machten die Red Bulls da weiter, wo sie aufgehört hatten. Flaake verwandelte per Penalty zum 2:0. Mit dem Vorsprung im Rücken, schalteten die Gastgeber einen Gang zurück und boten Wolfsburg Freiräume. Im letzten Drittel schien es den Gästen schon ein wenig an Ideen und auch Kräften. Auch Pavel Gross sah zuweilen ein wenig ratlos aus. Erst recht als Joslin und Macek auf 4:0 erhöhten.

Dann war Schluss: Die Red Bulls München gewinnen zum zweiten Mal in Folge die Deutsche Eishockey Meisterschaft – und wieder gegen Wolfsburg. Für den Coach Don Jackson ist es insgesamt die achte Meisterschaft als Chefcoach: „Ich bin unglaublich stolz auf das ganze Team: auf meine Trainerkollegen und natürlich auch auf die Mannschaft. Jede Meisterschaft ist speziell, sowohl die letztes Jahr als auch heute.“

Das große Feiern

Danach gab es kein Halten mehr! Alle Münchner Spieler und Fans herzten und umarmten sich und für Danny aus den Birken gab es die obligatorische Bierdusche.

Pavel Gross stand zerknirscht an der Bande und nahm die silberne Medaille entgegen, während für die Red Bulls das große Feiern begann. Als erstes nahm Kapitän Michael Wolf die begehrte Trophäe in die Hand. „Wir waren das ganze Jahr schon sehr stark!“, so Wolf.

Gerade auch für den lange verletzten Jason Jaffray war es ein besonderer Moment, den er ungeduldig abwartete: „Es ist unbeschreiblich, die letzten Sekunden auf der Uhr herunterlaufen zu sehen und dann die finale Sirene zu hören und die fantastischen Fans, die uns so lautstark unterstützt haben über die ganze Saison und besonders in den Play-offs. Jetzt werde ich mich erstmal erholen und dann feiern.“


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