Kölner Haie stehen neben sich – Wolfsburg führtDEL kompakt

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Adler Mannheim – Eisbären Berlin 3:2 (2:1, 1:0, 0:1)
Play-off-Stand: 2:1

Das Ergebnis klingt knapp, doch erst im letzten Drittel haben die Eisbären so richtig Fahrt aufgenommen und sich gegen die drohende Niederlage gestemmt. 40 Minuten lang waren die Mannheimer die spielbestimmende Mannschaft. Brent Raedeke brachte die Adler in der sechsten Minute in Front. Berlin antwortete mit dem Ausgleich durch Louis-Marc Aubry (12.), doch Chad Kolarik nutzte eineinhalb Minuten vor der ersten Pause ein Powerplay zur 2:1-Führung. Luke Adam baute den Vorsprung aus (28.). Berlin dagegen wachte zu spät auf: Mehr als der Anschlusstreffer durch Florian Busch gelang nicht.

EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)
Play-off-Stand: 3:0

Dem DEL-Neuling aus Bremerhaven droht ein „Sweep“ – doch was wie eine deutliche Angelegenheit klingt, zumindest wenn man die reinen Siege zählt, ist eine erstaunlich enge Serie. Denn erneut verlangten die Pinguins dem Meister alles gab und gingen sogar nach 86 Sekunden durch Cody Lampl in Führung. In der zwölften Minute nutzte München ein Powerplay zum Ausgleich durch Derek Joslin. Das 2:1 von Keith Aucoin in der 27. Minute war noch nicht der Schlüssel zum Sieg, denn kurz nach Beginn des Schlussdrittels traf Jeremy Welsh zum 2:2 für Bremerhaven. Zum Matchwinner wurde Aucoin dennoch: In Unterzahl traf der Münchner zum 3:2.

Thomas Sabo Ice Tigers – Augsburger Panther 5:3 (3:2, 0:1, 2:0)
Play-off-Stand: 2:1

Was für eine mitreißende Serie – was für ein mitreißendes Spiel! Schon nach elf Minuten und zwei Sekunden waren fünf Tore gefallen. Brandon Segal brachte Nürnberg in Führung (4.), ehe Scott Valentine eine Minute später das 1:1 markierte. Patrick Reimer (9.) und Steven Reinprecht (11.) sorgten für das 3:1, ehe Andrew Leblanc den Anschluss herstellte (12.). Nach diesen turbulenten Minuten wurde Augsburg im zweiten Drittel deutlich besser und kam durch Adrian Grygiel zum 3:3. Erst in der Schlussphase des Spiels entschieden die Nürnberger die Partie durch Treffer von Marco Pfleger (51.) und noch einmal Reimer (57.) für sich – damit gelang im dritten Spiel der Serie der erste Heimsieg.

Kölner Haie – Grizzlys Wolfsburg 0:4 (0:2, 0:2, 0:0)
Play-off-Stand: 1:2

Das war deutlich zu wenig vom KEC! Erst nach der 2:0-Führung der Wolfsburger gab es eine kurze Phase, in der die Kölner mehr taten als über weite Strecken des Spiels. Die Haie waren viel zu ungefährlich und wirkten nicht bissig genug. Wolfsburg nutzte das konsequent aus: Sebastian Furchner (7.) und Tyson Mulock (9.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Im zweiten Drittel bauten der Ex-Kölner Björn Krupp (29.) und Gerrit Fauser (37.) den Vorsprung aus. Ohne klare Leistungssteigerung droht den Kölnern ein frühes Saison-Aus.