Kölner Haie sind nun TabellenführerDEL kompakt

Endstation Gustav Wesslau: Der Torhüter der Kölner Haie ließ in Berlin keinen Gegentreffer zu. (Foto: Imago)Endstation Gustav Wesslau: Der Torhüter der Kölner Haie ließ in Berlin keinen Gegentreffer zu. (Foto: Imago)
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Die Kölner Haie haben sich die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga geschafft. Bei den Eisbären Berlin setzten sich die Domstädter mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) durch. Dabei sicherte sich KEC-Goalie Gustav Wesslau bereits den zweiten Shutout in der noch jungen Saison. Vor 12.531 Zuschauern brachte Fredrik Eriksson die Gäste in der sechsten Minute in Führung. Der knappe Vorsprung hielt bis zu 52. Minute, ehe Kai Hospelt das 2:0 oben drauf packte. Johannes Salmonsson traf schließlich für den neuen Spitzenreiter ins leere Berliner Tor.

Die Düsseldorfer EG setzte sich im Penaltyschießen gegen die Schwenninger Wild Wings durch. Sascha Goc erzwang in der 54. Minute im Powerplay mit seinem Tor für die Gäste die Verlängerung. Nachdem diese torlos geblieben war, sicherte Kurt Davis der DEG den 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0)-Erfolg nach Penaltyschießen.

Zum ersten Mal jubelte der Neuling in der Fremde: Die Fischtown Pinguins Bremerhaven setzten sich beim ERC Ingolstadt mit 4:2 (1:0, 1:2, 1:1) durch. Zweimal glichen die Panther eine Führung der Nordlichter aus. Doch das 3:2 von Kevin Lavellee in der 58. Minute brachte die Entscheidung. Jack Combs legte noch ein Empty-Net-Tor nach.

Die Krefeld Pinguine lagen gar dreimal gegen die Grizzlys Wolfsburg vorne, mussten sich aber mit 3:4 (2:2, 1:0, 0:1, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben. Auch der Führungstreffer von Kyle Klubertanz in der 37. Minute reichte nicht, um das Spiel zu gewinnen. Sebastian Furchner glich zwei Minuten vor Ende aus. In der 63. Minute entschied Brent Aubin die Partie für die Niedersachsen.

Nach dem Erfolg in Krefeld gewannen die Iserlohn Roosters auch gegen die Augsburger Panther mit 2:1 (0:0, 0:1, 2:0). Den Siegtreffer für die Sauerländer erzielte Hannu Pikkarainen in der 52. Minute.

Die Straubing Tigers mussten sich den Adlern Mannheim mit 2:4 (0:1, 1:3, 1:0) geschlagen geben. Innerhalb von weniger als vier Minuten zogen die Gäste durch die Tore von Ronny Arendt, David Wolf und Marcus Kink entscheidend auf 4:1 davon.

Im bayrischen Duell siegten die Franken: Beim EHC Red Bull München gewannen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0). Jesse Blacker, der nach der Skills Competition schnellste Mann der DEL, entschied die Partie mit 3:2 in der 51. Minute für Nürnberg. Patrick Reimer legte ein Tor ins leere Münchner Netz nach.