Kölner Haie entführen zwei Punkte aus MannheimMannheim - Köln 3:4 n.P.

Alexander Weiß war in Mannheim für die Kölner Haie erfolgreich. (Foto: Roland Schicho - US-Sports.TV)Alexander Weiß war in Mannheim für die Kölner Haie erfolgreich. (Foto: Roland Schicho - US-Sports.TV)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das war heute ein Spiel der Special Teams, Köln erzielte zwei Tore in Überzahl, Mannheim traf zweimal bei vier gegen vier, und je ein Tor fiel bei fünf gegen fünf Spielern auf dem Eis. Entschieden werden musste das Spiel im Penaltyschießen, in dem Hai Chris Minard als einziger Schütze verwandeln konnte.

Warum es für die Adler heute nicht zu mehr reichte, lässt sich an zwei Dingen festmachen, erstens dem Powerplay: hier zeigten die Haie den Adlern, was Effektivität bedeutet. Die Haie nutzten die ersten zwei Powerplay-Situationen (2 von 4) zur 1:0 (6.) und 2:0 (10.) Führung im ersten Drittel. Anders die Adler, die 7 (0 von7) Überzahlmöglichkeiten ungenutzt ließen. Vor allem sind die gegen Köln ausgesprochenen drei aufeinander folgenden Strafzeiten im zweiten Drittel zwischen der 23. Und 29. Minute zu nennen. Die Adler bauten hier zwar mächtig Druck auf, ohne zum Erfolg zu kommen und hatten zudem zweimal die Möglichkeit, jeweils für einige Sekunden mit fünf gegen drei zu spielen, die Übersicht, den Pass zum Gegner zu spielen, um das auszulösen, fehlte jedoch. Der zweite Grund war heute sicherlich das Stellungsspiel. Ausgehend von einem Schussverhältnis von 48:36 Schüssen machten die Adler heute zu wenig daraus. Oft war beim Schuss aus dem Halbfeld kein Mitspieler im Slot, um einen eventuellen Abpraller zu bekommen oder einige Schüsse z.B. von außen wurden zu früh oder zu spät abgegeben, insofern, das der Mitspieler auf der anderen Seite noch nicht in einer Position war, um den zur Seite abgewehrten Puck aufnehmen zu können, bzw. schon aus der Position, um damit noch etwas anfangen zu können, hier fehlt manchmal das Timing, bzw. der richtige Zug zum Tor, um aus einem Schuss in Richtung Tor eine zweite Chance zu erarbeiten, wenn der Torhüter prallen lässt oder zur Seite abwehrt. Dass die Adler das können, bewiesen sie aber auch, die beiden Tore des Mittelabschnitts durch Magowan (21.) und Lehoux (28.) zum 2:2 Ausgleich belegen es.

Wie man vor dem Tor agiert, zeigten die Kölner den Adlern dann im letzten Abschnitt, als der weiße Hai mit Namen Alex im Nachsetzen den Puck an Dennis Endras vorbei schob, zur erneuten Führung (42.). Die Adler konnten sechs Minuten später durch eine schöne Kombination den Ausgleich erzielen, Ullmann nahm einen Pass von Magowan auf, tanzt zwei Gegenspieler aus, spielte zu Sifers, der nutzte den Freiraum und die Vorlage zum erneuten Ausgleich(48.). Der Rest ist bekannt.

Die 13.600 Zuschauer in der SAP Arena sahen heute ein kampfbetontes, schnelles und spannendes Spiel mit hohem Unterhaltungswert. Vom  Spiel hatten die Adler mehr, zeigten zum Teil ein gutes Kombinationsspiel, manchmal jedoch auch mit dem Hang sich selbst auszuspielen, das verhinderte, aus dem Druck Kapital schlagen zu können. Uwe Krupp, Kölns Trainer bemerkte dazu „ wir haben zum Ende des Spiels einen Weg gefunden, die Verlängerung zu erreichen“. Effektiver, mit direkterem Spiel zum Tor traten die Haie auf, ihr Umschalten von Abwehr auf Angriff forderte die gut stehende Verteidigung der Adler ein ums andere Mal, das Spiel der Haie vor dem gegnerischen Tor war heute vorbildlich. Auf beiden Seiten gab es genug Chancen, das Spiel innerhalb der normalen Spielzeit zu entscheiden, insgesamt wäre ein Unentschieden leistungsgerecht gewesen, da es das nicht gibt im Eishockey, hat das Penalty schießen die Haie zu den Glücklichen gemacht, den Zusatzpunkt mitzunehmen.


💥 Alle Spiele der Eishockeys WM Live auf SPORTDEUTSCHLAND.TV 👉 Mit dem Rabattcode [HOCKEYWEB5] sparst Du 5€ auf den Turnierpass - Jetzt sichern!   🥅
Punktbester Verteidiger der ICE Hockey League
Clayton Kirichenko wechselt zu den Löwen Frankfurt

Die Löwen Frankfurt haben den 28-jährigen kanadischen Verteidiger Clayton Kirichenko vom österreichischen Klub Pioneers Vorarlberg verpflichtet. ...

Abbott Girduckis kommt aus Regensburg
DEL2-Meister wechselt zum ERC Ingolstadt

​Der ERC Ingolstadt verpflichtet Abbott Girduckis von DEL2-Meister Eisbären Regensburg. Der 28-jährige Stürmer, der über einen deutschen Pass verfügt, erhält bei den...

20-jähriger Stürmer wechselt von Meister Eisbären Berlin
Adler Mannheim nehmen Maximilian Heim unter Vertrag

Die Adler Mannheim treiben mit der Verpflichtung des jungen Angreifers Maximilian Heim die Kaderplanungen für die kommende Saison weiter voran....

Zuletzt in der DEL2 für die Kassel Huskies im Einsatz
Rayan Bettahar schließt sich den Fischtown Pinguins Bremerhaven an

Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben mit dem 20-jährigen Abwehrspsieler einen weiteren jungen Akteur für die neue Spielzeit verpflichtet, der in der Vergangenehe...

Scorerqualität und starke Zweikampfwerte
Cody Kunyk wechselt von Frankfurt nach Augsburg

Die Augsburger Panther haben ihren Kader in der Offensive mit der Verpflichtung des 33-jährigen Routiniers Cody Kunik weiter verstärkt....

25-jähriger Stürmer unterzeichnet Zweijahresvertrag
Cedric Schiemenz schließt sich den Löwen Frankfurt an

Cedric Schiemenz hat einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Löwen Frankfurt unterschrieben. Der 25-Jährige kommt von den Iserlohn Roosters und wird den Sturm der Löwen ve...

Erster in England geborener Spieler, der gedraftet wurde
Liam Kirk wechselt zu den Eisbären Berlin

​Die Eisbären Berlin können die Verpflichtung von Liam Kirk bestätigen. Der britische Stürmer wechselt vom HC Litvinov aus der tschechischen Extraliga nach Berlin un...

37-jähriger US-Amerikaner geht in seine vierte Saison mit den Ice Tigers
Nürnberg erzielt Vertragsverlängerung mit Ryan Stoa

Die Nürnberg Ice Tigers haben Stürmer Ryan Stoa für eine weitere Spielzeit gebunden und können somit weiter auf die Torjägerqualitäten des US-Boys zurückgreifen....