Kölner Haie bleiben in der Serie: 4:2-Sieg gegen den ERC IngolstadtMannheim ist durch, Augsburg dreht Spiel gegen die DEG, Eisbären düpieren München

Jubel beim KEC: Die Kölner Haie erzwingen das sechste Spiel gegen den ERC Ingolstadt. (Foto: dpa/picture alliance)Jubel beim KEC: Die Kölner Haie erzwingen das sechste Spiel gegen den ERC Ingolstadt. (Foto: dpa/picture alliance)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 4:3 (0:1, 1:2, 2:0, 1:0) n.V.

Play-off-Stand: 3:2

Mit dem Rücken zur Wand statt Heimvorteil am Freitag. Die Düsseldorfer EG stand in Augsburg dicht vor einem erneuten Auswärtssieg. Ryan McKiernan brachte die Rheinländer kurz vor der ersten Pause in Führung. Zwar glich Matthew Fraser kurz nach Wiederbeginn für die Panther aus, doch ein Doppelschlag von Jerome Flaake und Alexander Barta in der 36. und 37. Minute brachte die Gäste mit 3:1 in Front. Jaroslav Hafenrichter stellte in der 43. Minute recht früh den Anschluss für Augsburg her, dennoch schien die DEG auf einen Sieg zuzusteuern. Doch mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis gelang Augsburg durch David Stieler doch noch das 3:3 – 46 Sekunden vor dem Ende. Die Overtime dauerte schließlich nur 92 Sekunden: Dann traf Thomas Holzmann für den AEV. Damit müssen die Rot-Gelben am Freitag ihr Heimspiel gewinnen, um die Sommerpause zu vermeiden.

Adler Mannheim – Thomas Sabo Ice Tigers 7:4 (2:2, 2:1, 3:1)

Play-off-Stand: 4:1

Der vierte Sieg war ein hartes Stück Arbeit für die Adler Mannheim. Die Nürnberger Gäste hatten mächtig Rückenwind aus ihrem ersten Sieg der Serie vom Freitag mitgenommen. Nach einer ersten Drangphase der Adler war eine doppelte Überzahl nötig, um das 1:0 durch Garrett Festerling zu erzielen. Kurz darauf kam Chad Bassen von der Strafbank und vollendete im Alleingang zum 1:1. In der 20. Minute brachte Ben Smith zunächst Mannheim wieder in Front, Patrick Reimer egalisierte wenige Sekunden vor der Pausensirene das Ergebnis. Im zweiten Drittel erkämpften sich die Gäste den Führungstreffer durch Marcus Weber. Diese Führung sollte allerdings nur kurz halten, da Chad Kolarik 22 Sekunden später den Ausgleich herstellte. Mit einem sehenswerten Treffer in Baseball-Manier hämmerte Markus Eisenschmid kurz vor der zweiten Pause die Scheibe zum 4:3 in die Maschen. In Überzahl erhöhte zunächst David Wolf auf 5:3 und Denis Reul baute sogar den Vorsprung auf drei Tore aus.  Die Ice Tigers gaben sich allerdings nach diesem Rückstand noch nicht auf und verkürzten nochmal durch Eric Stephan auf 6:4. Nachdem Treutle zugunsten eines weiteren Feldspielers das Tor verlassen hatte, markierte Mark Katic den 7:4-Endstand. Adler-Verteidiger Denis Reul erklärte gegenüber Magenta Sport: „Wir wussten, dass Nürnberg eine starke Mannschaft hat und wir alles geben müssen, um die Serie heute zu ziehen. Ich bin glücklich über mein Tor, da ich bisher nicht so viel Glück dabei hatte. Wir gucken jetzt nach vorne.“

EHC Red Bull München – Eisbären Berlin 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)

Play-off-Stand: 3:2

Mit einer (eis-)bärenstarken Defensivleistung verhindert Berlin das Play-off-Aus. In Überzahl sorgte Jamie MacQueen für die Eisbären-Führung (12.). Daran änderte sich nichts – bis zur 49. Minute. Dann netzte Austin Ortega gleich zweimal innerhalb von 37 Sekunden ein. Weil Kevin Poulin im Stadion des Meisters zudem einen Shutout feierte, dürfen sich die Eisbären nun auf ein weiteres Heimspiel freuen. „Wir mussten das Spiel heute gewinnen. Die Verzweiflung, mit der wir spielen mussten, hat sich heute gezeigt – und deshalb sind wir sehr froh über den Sieg. Wir haben so gespielt, wie wir es können, und es hat sich ausgezahlt“, sagte Doppeltorschütze Ortega nach dem Auswärtscoup zu Magenta Sport.

Kölner Haie – ERC Ingolstadt 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)

Play-off-Stand: 2:3

Der KEC bleibt in der Serie! Aber leicht war das nicht. Darin Olver brachte die Panther schon in der vierten Minute in Führung. Fabio Pfohl sorgte im ersten Drittel für den Ausgleich (18.), ehe Mike Zalewski die Haie erstmals in Führung schoss (23.). Die Freude währte ganze 47 Sekunden – dann hatte Tim Wohlgemuth für Ingolstadt schon wieder ausgeglichen. Doch Freddy Tiffels ließ die Haie-Fans endgültig jubeln, als er in der 45. Minute das 3:2 erzielte. Kurz vor Schluss packte Jason Akeson das 4:2 ins leere ERC-Tor oben drauf. Ingolstadt kann am Freitag zu Hause alles klar machen, der KEC braucht einen Sieg um ein weiteres Heimspiel zu bekommen.

Friedhelm Thelen und Timo Helfrich


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