Kölner EC und RBC Köln 99ers planen Projekt „Inklusiver Sportpark in Köln“ Große Machbarkeitsstudie fertiggestellt

So könnte der neue „Inklusive Sportpark in Köln“ aussehen.  (Grafik: Kölner EC / RBC Köln 99ers / IFS)So könnte der neue „Inklusive Sportpark in Köln“ aussehen. (Grafik: Kölner EC / RBC Köln 99ers / IFS)
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Die Ergebnisse sind grundsätzlich positiv und zeigen verschiedene Wege zu einer Realisierung des Projektes auf. Nun gilt es, die jeweiligen Vorschläge in konkreten Szenarien mit möglichen Unterstützern weiter im Detail zu besprechen. Wichtig für den weiteren Verlauf und den Erfolg des Projektes wird sein, dass die beiden Vereine und die Stadt genügend Förderer finden, um die Finanzierung und den Betrieb des Inklusiven Sportparks auf mehrere Schultern zu verteilen.

Das Institut prüfte im Rahmen der Machbarkeitsstudie auch die optionale Nutzung der Sporthalle durch die DSHS SnowTrex Köln Volleyballerinnen und die Fußgängerbasketballer der RheinStars Köln. Weitere Zusatznutzungen sollen dadurch entstehen, dass ein Gesundheitszentrum, in dem Physiotherapie, ein Fitness Studio und ein Sanitätshaus angeschlossen sein sollen, eingeplant wurde. Ein vorgesehenes barrierefreies Hotel soll das Projekt abrunden und würde dem Sportpark einen einzigartigen Charakter verleihen. Die Ansiedlung der Sport- und Doppel-Eishalle in fußläufiger Nähe würde dem Behindertensport neue und ungekannte Möglichkeiten zur Entfaltung bieten. Die nächsten Wochen und Monate werden die Initiatoren dazu nutzen, die Gespräche mit potenziellen Förderern zu führen, um das Projekt insgesamt weiter voran zu bringen.

„Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Unterstützern und Förderern bedanken. Angefangen mit der Kämpgen Stiftung, die bereits bei der Entstehung der Projektidee an der Seite der 99ers Wegbereiter und -begleiter war“, unterstreicht Sedat Özbicerler, Geschäftsführer der 99ers. „Mit der Otto Beisheim Stiftung, der Aktion Mensch und auch der Stiftung Behindertensport fanden wir weitere Förderer, die sich nicht nur finanziell an der Studie beteiligten, sondern sich auch mit ihrem Knowhow und jeweiligen Netzwerken einbrachten. Wir hoffen auch im weiteren Projektverlauf auf diese Partner zählen zu dürfen“.

Mit dem Sportamt der Stadt Köln und den Sportausschussmitgliedern fand immer wieder ein konstruktiver Austausch statt und letztendlich konnte durch die Förderzusage der Stadt die Studie auf den Weg gebracht werden.

„Wir danken insbesondere Robert Voigtsberger, Beigeordneten für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln. Er hat sich zu einem echten Fürsprecher des Projekts entwickelt. Unser Dank geht gleichermaßen an die sportpolitischen Sprecher und das Sportamt, die die Projektidee ebenfalls unterstützen und befürworten. Die positiven Signale aus der Stadtverwaltung und Politik, gemeinsam mit möglichst vielen Beteiligten nach Realisierungswegen zu suchen, stimmt uns sehr froh und dankbar und auch zuversichtlich, das Projekt voranbringen zu können“, sagt Rainer Maedge, Präsident des KEC „Die Haie“.

Maedge ergänzt: „Das ist meines Erachtens ein völlig neuer Weg, um neue Eishallen für das Nachwuchs- und Fraueneishockey zu schaffen. Gleichzeitig sollen damit in Köln Flächen für Para-Eishockey bereitstehen. Eine Abteilung Para-Eishockey hat der KEC schon vor rund einem Jahr gegründet. Allerdings konnten wir bisher noch kein Team dazu aufbauen, weil unsere einzige Eisfläche in der „KA2“ in Köln-Deutz restlos ausgebucht ist. Der KEC hat derzeit zwölf Jugend- und vier Frauenmannschaften sowie zwei Laufschulen – alle trainieren und spielen auf der einen Eisfläche.“


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