Kölner Aufholjagd ist zunächst gestoppt

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Die große Frage vor dem Match, ob die Haie ihre Aufholjagd (zuletzt

drei Siege in Folge) fortsetzen würden, war erst nach 65 Minuten beendet

worden, und zwar negativ. Dabei war es  schon peinlich mitanzusehen, wie Haie-Goalie

Frank Doyle bei allen drei Penaltyschüssen verladen wurde. Die Gäste aus

Niederbayern, die nach ihrem ersten Treffer Morgenluft witterten, kamen so

nicht ganz unverdient zu zwei Zählern, die bei ihnen sicherlich nicht ganz oben

auf der Wunschliste gestanden hatten.

Vor allen Dingen die nominelle dritte Reihe mit Florian Schnitzer,

Dustin Whitecotton und Chad Bassen sorgte für Unruhe in der Haie-Defensive. So

war es auch nicht verwunderlich, dass Schnitzer den erneuten Ausgleich

erzielte, nachdem Routinier Sepp Lehner für das 2:2 gesorgt hatte. In den

letzten Minuten wuchs Gästetorwart Mike Bales (die Kölner Luft scheint dem

Goalie gut zu bekommen) über sich hinaus und sorgte dafür, dass nach 60 Minuten

noch kein Sieger gefunden wurde. Dabei hatten im Schlussabschnitt zweimal Bryan

Adams und einmal Philip Gogulla hochkarätige Chancen, das Match trotz allem

noch zu Gunsten der Domstädter zu entscheiden.

Während bei Köln neben Nationaltorwart Robert Müller und Kapitän Dave

McLlwain auch noch mit dem 34-jährigen Mirko Lüdemann der Dauerbrenner sowie

Youngster Alexej Dmitrijew wegen einer Oberschenkel- bzw. Handverletzung fehlten,

musste Tigers-Chefcoach Bob Manno auf Verteidiger Wade Skolney

(Oberschenkelzerrung) und Stürmer Darin Olver (Kreuzbandriss) verzichten. Köln

startete gut und führte völlig verdient nach Ertönen der ersten Pausensirene.

Nach dem ersten Gegentreffer ließen jedoch die Gastgeber mehr und mehr

nach, während Straubing immer selbstbewusster wurde. Das Match kippte

regelrecht, nachdem Doyle einen Schuss nicht richtig unter Kontrolle bekam, die

Scheibe gegen den Körper von Ex-Pinguine Brian Maloney sprang und von dort den

Weg zum 2:1 über die Torlinie fand. Das Debakel nahm seinen Lauf.

Tore: .1:0  (7;54) Ullmann

(Trygg), 2:0 (16;05) Moritz Müller (Julien, Johnson), 2:1 (29;54) Maloney (Lehner,

Trew), 2:2 (34;38) Lehner (Maloney), 3:2 (39;55)  Julien (Adams, Rudslätt), 3:3 (50;05)

Schnitzer (Whitecotton), 3:4 (65.00) Chouinard (Penalty)  – Zuschauer: 10.094. – Strafminuten:

Köln 10 + 10 Marcel Müller, Straubing 16 + 10 Klemm. - Schiedsrichter: Klau

(Griesenbrauck-Sümmern).