Köln schlägt Krefeld 3:1

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Eine freudige Überraschung erwartete die Anhänger der Kölner Haie beim Warmlaufen der Teams. Dave McLlwain, der sich vor wenigen Tagen in Berlin den Zeh gebrochen hatte und auf unbestimmte Zeit auszufallen drohte, war mit von der Partie. "Gestern tat es noch weh, heute ging es schon besser", erklärte "Mac" nach dem Spiel. Wie wichtig er für das Kölner Team ist, bewies er dann direkt mit der ersten Schicht: Nach 42 Sekunden passte er links neben dem Krefelder Tor stehend in die Mitte zum frei wartenden Jean-Yves Roy, der sich die Chance nicht nehmen ließ. Köln setzte nach, Alex Hicks und Sebastian Furchner hätten die Führung schon bald ausbauen können, allein Robert Müller hielt die Gäste im Spiel. In der Folgezeit durften die Haie insgesamt fast zwei Minuten in doppelter Überzahl angreifen, doch sie konnten auch die besten Chancen nicht nutzen. So etwas rächt sich bekanntlich fast immer, die Quittung folgte zu Beginn des zweiten Abschnitts. Mirko Lüdemann wanderte wegen "Spielverzögerung" auf die Strafbank und Bobby Guillet erzielte prompt den zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich für Krefeld. Nun war es ein ganz anderes Spiel, die Gäste ebenbürtig, Köln etwas ratlos. Guillet hätte sogar den Führungstreffer noch vor der zweiten Sirene erzielen können, scheiterte jedoch. "Wir schiessen seit 5 Spielen zu wenig Tore", kritisierte Krefelds Trainer Bob Leslie.
Im Schlussabschnitt gelang den Haien schließlich, was ihnen im ersten Drittel noch verwehrt geblieben war - sie trafen in Überzahl. Stéphane Julien brach in der 45. Minute wieder einmal mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse den Bann (Brulé saß draussen), fünf Minuten später wanderte Tom Preissing auf die Strafbank und brauchte sich kaum zu setzen, denn ganze sieben Sekunden benötigten die Gastgeber vom Bullygewinn durch Dave McLlwain bis zum 3:1 durch Mirko Lüdemann.
Krefeld hatte noch die Chance, zumindest wieder heran zu kommen, denn in den Schlussminuten boten sich den Pinguinen noch zwei Gelegenheiten, das Spiel nach Strafen gegen Loth und Bjornlie in Überzahl noch einmal spannend zu machen. Doch die von Bob Leslie angesprochene Torflaute hielt an, der Krefelder Coach verzichtete zudem darauf, Torhüter Robert Müller durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen.
Am Rande sei noch erwähnt, dass Spieler und Mitarbeiter/innen der Kölner Haie mit 30 Büchsen Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in Asien sammelten und alle Büchsen randvoll wieder zurück brachten!
Alexander Brandt

Tore: 1:0 (00:42) Roy (McLlwain), 1:1 (22:24) Guillet (Preissing/King), 2:1 (44:37) Julien (Roy/McLlwain), 3:1 (49:18) Lüdemann (McLlwain/Julien)
Strafminuten: Köln 12, Krefeld 18 + 10 Ziesche
Torschüsse: Köln 21, Krefeld 24
Zuschauer: 13.290
Schiedsrichter: Aumüller

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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
1 : 2
Krefeld Pinguine Krefeld
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