Köln schlägt Iserlohn 4:1 - Sonderlob für Thomas Greiss

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die vergangenen zwei Wochen waren bei den Kölner Haien von Niederlagen und Verletzungen geprägt. Doch aus Not kann man auch (gezwungenermaßen) eine Tugend machen, so kamen bei den Haien auch heute wieder einige Teenager zum Einsatz, die sich mit viel Eiszeit Selbstvertrauen holten. Allen voran Torhüter Thomas Greiss, der nur um 84 Sekunden seinen ersten DEL-Shutout verpasste. Selbst der Gegner war begeistert: Iserlohns Trainer Doug Mason bewunderte ausdrücklich, wie erfahren der junge Goalie zu Werke ging. Thomas Greiss dürfte ebenso wie Moritz Müller und Kai Hospelt mit einem guten Gefühl zur U20-WM fahren.
Dem Kölner Gemüt geht es nach dem Sieg auch wieder etwas besser, dafür waren im Kölner Team vor allem die Stürmer der zweiten Reihe verantwortlich. Tino Boos, Sebastian Furchner und Colin Beardsmore sorgten im zweiten Abschnitt mit drei Treffern für einen beruhigenden Vorsprung aus Sicht der Gastgeber, Iserlohn verlor in diesem Drittel das Spiel. "Unsere Strategie war Geduld", erklärte Doug Mason. "Im ersten Drittel ist uns das gut gelungen und wir hielten ein 0:0. Im zweiten Drittel hat die Boos-Reihe dann viel Druck gemacht, wir kassierten das erste Tor und verloren die Geduld und damit auch die Disziplin. Im letzten Drittel waren wir dann besser, aber nicht gut genug, um den verdienten Sieg der Haie zu verhindern."

Die drei Punkte hatten die Kölner auch bitter nötig, denn durch die U20-WM und viele Verletzungen werden sie in den kommenden Wochen nur noch drei Sturmreihen aufbieten können. Iserlohn hingegen nahm die gleichzeitigen Siege von Hannover und Kassel sicherlich mit einem unguten Gefühl zur Kenntnis, der Abstand zu den Abstiegsrängen ist wieder ein wenig kürzer geworden.
Alexander Brandt

Tore: 1:0 (21:03) Beardsmore (Boos/Traynor), 2:0 (32:33)Furchner (Boos/Bjornlie), 3:0 (35:49) Boos (Furchner/Bjornlie), 4:0 (37:38) Roy (McLlwain/Lewandowski), 4:1 (58:36) Gerbig (White/Fritzmeier)
Strafminuten: Köln 8, Iserlohn 10
Torschüsse: Köln 38, Iserlohn 22
Zuschauer: 10.112, Schiedsrichter: Deubert

Jetzt die Hockeyweb-App laden!