Köln im Pokal-Halbfinale - 3:2 n.V. gegen Hannover

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Die Kölner Haie stehen im Halbinale um den Deutschen Eishockey Pokal. Durch zwei Treffer von Dave McLlwain gewannen sie gegen die Hannover Scorpions mit 3:2 nach Verlängerung. Lange hatten die Gäste wie einigermaßen sichere Sieger ausgesehen, auch wenn sie im Schlussdrittel kaum noch zu Torchancen kamen. Mit zwei Überzahltreffern von Hynes und Morczinietz bei einem Gegentor von Eduard Lewandowski (ebenfalls im Power-Play) führten die Scorpions bis zur 57. Minute. Köln tat sich mit den kompakt stehenden Gästen schwer, zudem fehlten bei den Haien neben den verletzten Spielern Schlegel, Hospelt und Hart auch noch Blank, Adduono und Bjornlie. Chris Rogles saß auf der Bank, für ihn kam Thomas Greiss im Tor der Haie zum Zug. An Alibis zum Ausscheiden im ohnehin nicht übermäßig beliebten Pokalwettbewerb mangelte es den Kölnern folglich nicht. Doch es spricht für die Einstellung der Haie 04/05, dass sie trotzdem bis zur letzten Minute alles nach vorn warfen und dafür noch belohnt wurden. Der Oldie-Block richtete es mal wieder, in der 57. Minute traf Dave McLlwain zum 2:2, Hannover fing sich in der Schlussminute noch eine Strafzeit ein, rettete sich zwar in die Verlängerung, doch dann nutzten die Haie ihre Chance in Überzahl doch noch: Ganze 38 Sekunden dauerte es, bis Dave McLlwain erneut zuschlug und die Haie ins Halbfinale schoss.
Hannovers Trainer Kevin Gaudet war dennoch positiv gestimmt: "Mit der Leistung war ich sehr zufrieden, die Spieler haben gut gekämpft. Ich habe viel Arbeit vor mir, aber was ich gesehen habe, macht mich sehr optimistisch." Zufrieden waren auch die immerhin 6.524 Zuschauer (trotz Pokal und Champions League), denn die hofften nun auf ein Halbinale oder gar ein Endspiel gegen Düsseldorf.
Alexander Brandt

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