Köln gewinnt auch zweites Spiel gegen Nürnberg - Shutout für Greiss

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Kapitän Brad Schlegel war mit zwei Überzahl-Treffern maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Kölner Haie im Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga gegen die Nürnberg Ice Tigers auch das zweite Spiel gewannen. Die Kölner siegten mit 4:0 (1:0/2:0/1:0) und benötigen nun noch zwei weitere Siege, um ins Halbfinale einzuziehen. Das 4:0 war der erste Play-off-Shutout des jungen Kölner Torhüters Thomas Greiss.

 



Köln musste überraschend auf Lasse Kopitz verzichten, der am Mittwoch in Nürnberg noch den Siegtreffer erzielt hatte. Über eine mögliche Verletzung des Verteidigers wurde nichts bekannt, in den Play-offs hält man sich mit Informationen zurück, die dem Gegner Aufschluss über mögliche Schwächen geben könnte. "Er spielt halt nicht", schmunzelte Sportdirektor Rodion Pauels. 



Auf dem Eis ging es von Anfang an intensiv zur Sache, die spannende Auftaktpartie vom Mittwoch wurde nahtlos fortgesetzt. Köln musste in den ersten zehn Spielminuten gleich zweimal in Unterzahl spielen und hatte in der 9. Minute Glück, als Matt Davidson für die Nürnberger eine große Gelegenheit vergab. Als genau jener Davidson drei Minuten später auf die Strafbank musste, ging Köln durch einen Schlagschuss von Kapitän Brad Schlegel in Führung.



Zu Beginn des zweiten Drittels drängten die Kölner auf den nächsten Treffer, erst traf Eduard Lewandowski nur den Pfosten, dann brachte Ivan Ciernik den Puck aus nächster Nähe im Nürnberger Tor unter, doch Schiedsrichter Martin Reichert schritt zum Videobeweis und erkannte den Treffer wegen eines Torraumabseits des Kölner Stürmers nicht an.

 

Die Spieler von Hans Zach ließen sich davon nicht beeindrucken und trafen noch im selben Spielabschnitt zweimal. Wieder war es Kapitän Brad Schlegel, der Jean-Francois Labbé im Nürnberger Tor per Schlagschuss im Powerplay überwandt, kurz vor Ende des Mittelabschnitts leistete sich Nürnbergs Stürmer Alexander Polaczek zwei dumme Fouls und wanderte für 2+2 Spielminuten auf die Strafbank, Köln nutzte auch diese Gelegenheit durch ein Verteidiger-Tor von der blauen Linie, diesmal war Stéphane Julien erfolgreich. Nürnbergs Trainer Benoit Laporte wechselte daraufhin Labbé gegen Ersatztorhüter Lukas Lang aus. 



Das souveräne 3:0 brachte Sicherheit, doch der verletzte Kölner Nationalstürmer Sebastian Furchner warnte in der 2. Drittelpause: "Die Nürnberger sind am Mittwoch nach einem 0:3 noch einmal zurück gekommen, sie sind ein unangenehmer Gegner, der nie aufgibt."

 


Furchners Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet, Köln legte auch im Schlussdrittel nach und nahm keinen Gegentreffer hin, Mike Souza erzielte in der 43. Minute sein erstes Tor für die Haie. Der kurz vor Transferschluss "blind" verpflichtete Kanadier schloss eine sehenswerte Kombination seiner Sturmkollegen Moritz Müller und Kai Hospelt zum 4:0 ab.



Das dritte Spiel des im Modus "Best of Seven" ausgetragenen Viertelfinales findet am Sonntag in Nürnberg statt, die Ice Tigers stehen dann bereits mächtig unter Druck und müssen unbedingt gewinnen, wenn sie in der Serie noch einmal zurück kommen wollen.



Tore: 1:0 Schlegel (13.), 2:0 Schlegel (32.), 3:0 Julien (39.), 4:0 Souza (43.)

Strafminuten: Köln 18, Nürnberg 22


Zuschauer:12.977 



 Alexander Brandt


Foto: Jürgen Peters

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