Köln gewinnt 154. Rheinisches Derby gegen Düsseldorf mit 5:2

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Seit Wochen geht es für beide Teams in der DEL um fast gar nichts mehr, die Liga ist allgemein recht langweilig in diesem Jahr, Spieler und Zuschauer warten mit Ungeduld auf die Play Offs. Zum Glück gibt es noch Derbys, dann spielen die Jungs auf dem Eis plötzlich wieder mit Leidenschaft und hartem Körpereinsatz vor gut gefüllten Rängen. 18.505 Zuschauer an einem Dienstagabend, das soll mal eine andere Begegnung als "Haie vs. DEG" nachmachen. Den wiedergewonnenen Spaß am Spiel merkte man vor allem dem Kölner Paradeblock (Lüdemann, Schlegel, Hicks, Norris, McLlwain) an, der die ersten drei Treffer für Köln erzielte und das Spiel damit zugunsten der Haie entschied. Dabei hatte die DEG den besseren Start erwischt und ging durch Tommy Jakobsen bereits in der 4. Minute in Führung. Von Köln war in den ersten zehn Minuten kaum etwas zu sehen, erst als die Haie dann für 65 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis hatten, bekam Andrei Trefilov im Tor der DEG endlich Arbeit. Im zweiten Drittel folgte die Gala des Kölner Paradeblocks. Erst erzielte Brad Schlegel per Schlagschuss den Ausgleich (25.), Martin Ulrich besorgte mit einem nach Videobeweis anerkanntem Tor die erneute Führung für die Gäste (31.). Doch die Top 5 des KEC machte Druck, Dwayne Norris sorgte kurze Zeit später für den erneuten Ausgleich. Ausgerechnet Düsseldorfs Coach Michael Komma sorgte dann für die Wende zugunsten des KEC, als er gegen eine Strafzeit zu heftig reklamierte, seine Wasserflasche in die Ecke feuerte und damit noch eine zusätzliche Bankstrafe gegen sein Team provozierte. Die Topreihe der Haie bedankte sich mit dem 3:2 durch Alex Hicks, damit war das Spiel entschieden. Im Schlussdrittel kam die DEG kaum noch zu Torchancen. "Die Haie haben dann so gespielt wie man spielen muss, um Meister zu werden", sagte Komma nach dem Spiel. "Dass Köln besser ist als wir, wussten wir vorher schon. Unsere Fehler machten den Unterschied." Düsseldorfer Fehler sorgten auch für die letzten beiden Treffer der Haie. In der 54. Minute spielte Quintin einen Querpass vor dem eigenen Tor, der abgefälscht wurde und bei Kölns Robert Hock landete. Der spielte zu Morczinietz - 4:2. In der Schlussminute erhöhte Shane Peacock sogar noch auf 5:2, er ging im Powerplay auf der rechten Seite bis fast zur Grundlinie durch und schlenzte die Scheibe mangels Anspielstation einfach aufs Tor, Trefilov stand zu weit vor dem Kasten und der Puck schlug hinter ihm ein. Beide Trainer waren nach der Partie sehr zufrieden. "Wir wollen im Schnitt zwei Punkte pro Spiel holen und sind diesem Ziel nah", freute sich Hans Zach. Michael Komma zog auf Anfrage noch einen Vergleich zum jüngsten Spiel seiner Mannschaft gegen Vizemeister Mannheim: "Ich spiele viel lieber gegen Köln, das ist Eishockey, wie es sein sollte: Hart, aber fair und mit vielen Deutschen Spielern auf beiden Seiten." Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Derby auch in den Play Offs stattfinden wird, dann wäre die Tristesse der Vorrunde schnell vergessen. (ab) Tore: 0:1 (03:45) Jakobsen (Magnussen/Vikingstad), 1:1 (24:57) Schlegel (Hicks/Elick), 1:2 (30:38) Ulrich (Beaucage/Quintin), 2:2 (32:57) Norris (McLlwain/Schlegel), 3:2 (39:32) Hicks (Norris/Schlegel), 4:2 (53:10) Morczinietz (Hock), 5:2 (59:37) Peacock (Morczinietz/Hock) Strafminuten: Köln 10, Düsseldorf 16 Zuschauer: 18.505 Schiedsrichter: Hellwig

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