Köln - Frankfurt 0:3 Ian Gordon seit zweieinhalb Spielen ohne Gegentreffer

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Seit der 30. Minute des ersten Spiels dieser Virtelfinalserie haben die Kölner Haie kein Tor mehr gegen die Frankfurt Lions geschossen. Die Taktik der Löwen scheint einfach zu sein: Von der ersten Sekunde an Druck machen, das erste Tor erzielen und die Defensiv-Taktik der Kölner damit über den Haufen werfen, sie in die ungewohnte Offensive zwingen. Ist das Zachsche System so leicht zu knacken? Im dritten Spiel der Serie zumindest ging die Rechnung voll auf. Die Lions spielten ein brillantes erstes Drittel, in der gesamten DEL-Saison hat keine andere Gastmannschaft einen derart positiven Eindruck hinterlassen. Das war fast schon ein Klassenunterschied im Vergleich zur ersten Partie am vergangenen Mittwoch. Ex- Hai Dwayne Norris hatte bereits in der 2. Minute die erste Chance für Frankfurt und besorgte kurz darauf das 0:1. Köln hatte seine liebe Mühe mit den enorm schnellen und kombinationssicheren Frankfurtern, selbst mit doppelter Überzahl (Harder und Young saßen auf der Strafbank) brachten sie nichts zustande, wie bereits in Spiel 2 war das Powerplay der Haie wirkungslos, die wichtigste Waffe in den Play-offs zündete bei den Kölnern nicht. Im zweiten Drittel schlugen die Lions erneut schnell zu, in der 24. Minute überwand David Gosselin Chris Rogles zum 0:2. Und die Haie? Sie kamen erst gegen Ende des zweiten Abschnitts zu nennenswerten Torchancen durch Lewandowski (36.) und Adduono (39.). "Wir haben zwar Druck gemacht, hatten aber kaum klare Chancen", bestätigte Hans Zach. "Die Frankfurter haben verdient gewonnen und sehr sehr gut gespielt." In der 51. Minute war dann alles klar: Brad Schlegel vertändelte die Scheibe in der neutralen Zone an Ex-Hai Jason Young, der ging auf und davon, ließ Rogles keine Chance. Von den Haien kam danach wenigstens noch ein Aufbäumen, das aus Kölner Sicht Hoffnung auf die kommenden Spiele macht. Die Frankfurter hingegen erinnern stark an die Krefelder vor einem Jahr: Selbstbewusst, ohne Druck auf den Schultern, mit viel Tempo, Zug zum Tor und einem starken Goalie. Hans Zach muss sich etwas einfallen lassen, um die Lions zu bändigen, die weiteren Spiele dieser Serie versprechen viel Spannung. (AB)

Tore: 0:1 (03:36) Norris (Lebeau), 0:2 (23:38) Gosselin (Young/Magnusson), 0:3 (50:25) Young)

Strafminuten: Köln 6, Frankfurt 10

Zuschauer: 14.475

Schiedsrichter: Hellwig

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