Knapper Sieg für die Adler gegen Straubing

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wie schon beim Tabellenführer in Berlin boten die Straubing Tigers

auch den Adlern in Mannheim einen heissen Kampf. Nur knapp gewannen die

Adler am Ende mit 4:3 nach Penaltyschiessen. Zuvor hatten Seidenberg

(2) und Robinson für Mannheim getroffen, Whitecotton, Meloche und

Canzanello für die Gäste aus Bayern.

Wie schon am vergangenen Wochenende beim 5:3-Sieg gegen die

Kassel Huskies taten sich die Adler gegen die Tigers aus Straubing sehr

schwer. Als Dustin Whitecotton in der zehnten Spielminute den

Führungstreffer für die Gäste erzielte, war Adler-Torhüter Fred

Brathwaite schon gut warmgeschossen. Mike Bales im Tor gegenüber hatte

bis dahin einen vergleichsweise ruhigen Abend erlebt.


Dabei hätten die Tigers mit einem Pfostentreffer in der fünften Minute

bereits viel früher in Führung gehen können. Auch Yannic Seidenbergs

Ausgleichstreffer in der 14. Minute war eher schmeichelhaft für die

Adler. In Überzahl hatte Jame Pollock von der blauen Linie geschossen,

Seidenberg irgendwie seinen Schläger noch dazwischengebracht und die

Scheibe ins Straubinger Tor abgefälscht. Im nächsten Powerplay nur vier

Minuten später hatte Seidenberg seinen zweiten Treffer auf dem

Schläger, dafür nutzte Eric Meloche kurz darauf einen Wechselfehler der

Adler und brachte den Tabellenletzten in Unterzahl wieder in Führung -

1:2 in der 17. Minute. Kurz vor der Pause scheiterte noch Tomas

Martinec an Bales, doch ein Unentschieden wäre zu diesem Zeitpunkt

nicht gerecht gewesen.


Im zweiten Drittel war voller Einsatz angesagt, sie versuchten alles,

um das Spiel zu drehen ... die Fans der Adler im Stehplatzbereich. Doch

die Cracks auf dem Eis zeigten zwar in den ersten Minuten etwas mehr

Bemühen, doch angesichts der grossen Chancen der Gäste in der 34.

(Bassen) und 38. Minute (Ramsay) konnten die Blau-Weiss-Roten froh

sein, dass die Führung der Bayern nach dem zweiten Abschnitt nicht

höher ausfiel. Viel zu selten zeigte das Team von Doug Mason ein

geordnetes Spiel nach vorne, schaffte es bis dahin noch nicht, ein

zweites Tor zu erzwingen.


Im letzten Drittel entwickelte sich ein Klasse-Krimi. Die Adler drehten

zumindest kämpferisch auf und setzten die Tigers stärker unter Druck.

Der schnelle Ausgleich, Yannic Seidenberg traf in der 42. Minute zum

zweiten Mal, war früher Lohn der Arbeit. Mario Scalzo (51.) und Yannic

Seidenberg (52.) scheiterten an Mike Bales, bevor die Adler eine Minute

lang mit zwei Mann weniger auf dem Eis standen. Mannheim überstand die

Unterzahl mit viel Kampf und nutzte dann die eigene Überzahl wenig

später. Doch nur eine halbe Minute nach Nathan Robinsons

Führungstreffer glichen die Tigers wieder aus, Canzanello traf zum 3:3.


In der Verlängerung hatten dann Scott King (Bales) und Nathan Robinson

(Pfosten) den Sieg auf dem Schläger, im Gegenzug verpasste Eric Meloche

nur ganz knapp das Mannheimer Tor. Auch im Penaltyschiessen gönnten

sich beide Teams nichts, erst im sechsten Durchgang entschied Colin

Forbes das Spiel für die Adler. (adler-mannheim.de)


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