Kleine, aber entscheidende UnterschiedeIngolstadt - Mannheim 1:2

Pech für Tyler Bouck. Sein Tor wurde nicht anerkannt. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Pech für Tyler Bouck. Sein Tor wurde nicht anerkannt. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Dabei sorgten die guten und spielerisch überzeugenden Leistungen aus der Vorbereitung gegen internationale Spitzenteams wie Helsinki oder Zürich für eine gewisse Erwartungshaltung. Und schon vor der ersten Sirene gab es Applaus von den 3533 Zuschauern auf den Rängen. Der neue Einlauftrailer feierte seine Premiere vor Publikum und ein gewisser „ El Negro“ war im Vorfeld schon zum heimlichen Star avanciert. Hierbei handelt es sich um einen pechschwarzen Panther, der unter anderem für nervöses Zittern bei dem einen oder anderen Spieler des ERC während der Dreharbeiten sorgte.

Nervös und hektisch auch die ersten Minuten auf dem Eis. Nach hakeligem Beginn dauerte es fast ein Drittel, ehe es in einem ausgeglichenen und schnellen Duell zu wirklichen Torchancen kam. Die Gäste standen defensiv diszipliniert und Ingolstadt ließ einiges an Kreativität vermissen, was noch wenige Wochen zuvor für Tore am Fließband sorgte. So waren es kleine, aber schlussendlich entscheidende Fehler, die dieses Spiel prägten. Beim 0:1 durch Frank Mauer (26.) verlor Chris Heid im eigenen Drittel den Puck an der Bande, Yannick Lehoux sieht den freien Mitspieler und der netzt mühelos ein. Der zweite Treffer für Mannheim geht zur Hälfte auf die Kappe von Markus Janka, der einen Schlenzer von Matthias Plachta durch die Schoner rutschen ließ (46.). Der zwischenzeitliche Ausgleich für den ERC war ein starkes Solo von Neuzugang Tim Conboy.  Ingolstadts Kapitän Tyler Bouck drosch acht Minuten vor dem Ende den Puck ins Tor, nach Videobeweis wurde dieser Treffer vom Schiedsrichtergespann Schimm/Piechaczek aber nicht anerkannt.

So waren es Nuancen, die über Sieg oder Niederlage entschieden. „Wenn du 70 Prozent deiner Bullys gewinnst, macht es das leichter für uns“, stellte Mannheims Trainer Harold Kreis nach dem Spiel fest. Wenn sich dann zwei Spitzenmannschaften fast egalisieren auf dem Eis, wird jeder kleine Fehler bestraft. Eishockey auf des Messers Schneide und Spannung pur. So darf es gerne weitergehen.

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