Klarer Erfolg für Mannheim in Frankfurt

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Mannheimer Adler haben mit einem 6:2 ihren zweiten Sieg in der best

of seven Serie gegen die Frankfurt Lions errungen. Der Schlüssel für den Erfolg

in Frankfurt war die konsequentere Verwertung der Chancen mit drei

Powerplaytoren gegenüber keinem der Lions. Mit diesem 2:0 Polster empfangen die

Adler am Dienstag die Lions zu Spiel drei.

 

Die Lions hatten sich für den Spielbeginn vorgenommen mit viel Druck zu

starten, wurden aber kalt erwischt. Gleich ihr zweites Powerplay verwerte

Mannheims Stürmer Jeff Shantz nach einem tollen Solo zum 1:0. Mannheim agierte

nun clever in der Verteidigung und wartete auf Konter. Die Lions versuchten mit

Kampf und Einsatz ins Spiel zu kommen. So rackerte Danner hinter dem Adler Tor

und brachte den Puck zu Young, der aus Mittelstürmerposition zum Ausgleich traf.

Kurz vor Drittelende lag der Puck erneut im Tor der Lions. Ronny Arendt hieß der

Torschütze, der davon profitierte, dass das Schiedsrichtertrio zunächst ein

vermeintliches Abseits nicht pfiff, die Spieler der Lions aber in Erwartung des

Pfiffes den Spielbetrieb einstellten, und Arendt so leichtes Spiel hatte, die

Adler wieder in Front zu schießen.

 

Die Lions gingen ins Mitteldrittel ohne ihren Spielmacher Pat Lebeau, der

verletzungsbedingt in der Kabine bleiben musste. Aber auch ohne ihn ging es

zunächst gut los. Von der Strafbank kommend war Michael Hackert allen

Mannheimern davon geeilt und überwand Pelletier zum 2:2 Ausgleich. Es folgte die

wohl spielentscheidende Minute. In der Euphorie des Ausgleiches rückten die

Lions einerseits zu weit auf und wechselten andererseits einmal mehr mangelhaft.

So standen gleich zwei Mannheimer frei vor Gordon und Martinec brachte Mannheim

zum dritten Mal in Führung. Mit dem Tor erhielt Kelly noch eine Strafzeit, die

Trepanier 47 Sekunden später zum 4:2 verwertete. Die Vorentscheidung war damit

mindestens gefallen.

 

Es folgten nahezu acht Minuten Powerplay für die Lions am Stück. In

diesen vier Überzahlspielen fanden die Lions aber nur selten ein Mittel gegen

das konzentriert aufspielende Penaltykilling der Adler. Gerade wieder komplett

bediente Edi Lewandowski seinen Sturmpartner Nathan Robinson, der mit einem

Schuss ins lange Eck zum 5:2 für Mannheim erfolgreich war.

 

Nachdem die Lions auch im Schlussdrittel wieder gleich zwei

Überzahlspiele erfolglos vergaben, demonstrierten die Adler nach 46 Minuten, wie

es geht. Lediglich 26 Sekunden benötigten sie, bis Jason Jaspers zum 6:2

getroffen hatte. Für Ian Gordon war das Spiel damit beendet. Chernomaz schickte

für den Kanadier Boris Ackers ins Tor der Lions. Mannheim spielte die restlichen

15 Minuten clever herunter uns brachten sie diesen Auswärtssieg verdient über

die Zeit.

 

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans

Michael Hackert

 

Tore:

0:1 (04:16) Shantz 5-4

PP

1:1 (14:20) Young

1:2 (18:41) Arendt

2:2 (21:37) Hackert

2:3 (22:56) Martinec

2:4 (23:43) Trepanier 5-4 PP

2:5 (32:15) Robinson

2:6 (45:52) Jaspers 5-4 PP

 

Strafminuten:

Frankfurt: 28 Minuten 

Mannheim: 36 Minuten

 

Zuschauer: 7.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Daniel Piechaczek


(Frank Meinhardt)