Klare Niederlage für die Huskies in Hannover

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Seinen Einstand hinter der Bande hatte sich Mike McParland sicher anders vorgestellt. Dabei sah es nach einem weitgehend ausgeglichenen ersten Drittel noch positiv für die Kassel Huskies in der Partie gegen die Hannover Scorpions aus. Danach sorgten die Gastgeber mit einem beherzten Auftritt in den folgenden zwanzig Minuten bereits für eine Vorentscheidung, der die Kasseler im letzten Abschnitt, auch aufgrund zu vieler Strafzeiten, nichts entgegen zu setzen hatten.

Im ersten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Mike McParland waren die Huskies gefordert, denn es war an ihnen zu zeigen, dass sie mehr zu leisten imstande sind, als das Team insbesondere in den letzten Partien geboten hatte. Den ersten Warnschuss auf Scorpions-Schlussmann Kauhanen gab zwar Trattnig ab (1.), doch anschließend waren die Hannoveraner am Zug. Nedved kam frei zum Schuss (2.), Frylén versuchte es mit einem Schlagschuss im Powerplay (4.) und Dolak mit einem Solo (5.), aber Kassels Keeper Gage hielt seinen Kasten sauber. Auch in den nächsten Minuten musste Gage bei Chancen von Soccio (6.), Frylén (8.), Öberg (8.) sowie abermals Frylén (11.) rettend eingreifen. Dazwischen prüfte lediglich Brousseau Kauhanen (5.), bevor Wahlberg nach einem beherzt durchgeführten Angriff die zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Führung der Kasseler zum 0:1 erzielte (13.). Das zeigte bei den Gastgebern vorübergehend auch Wirkung, in der 17. Minute nutzten sie allerdings eine Überzahl zum 1:1 durch Nedved. Keineswegs geschockt antworteten die Huskies durch Serikow mit einer Doppelchance, die Kauhanen jedoch vereitelte (18.). Mit dem verdienten Ergebnis gingen beide Mannschaften in die Pause, denn obwohl die Scorpions eine größere Anzahl an Einschussmöglichkeiten besaßen, waren sie den kämpferisch eingestellten Gästen nicht deutlich überlegen.

Den Anfang im zweiten Drittel machte Abstreiter, dessen Schuss Kauhanen abwehrte, genauso wie Gage auf der anderen Seite gegen Nedved parierte. Die folgende Strafe gegen Busch sorgte aber nach einer feinen Kombination für das 2:1 der Hannoveraner durch Lööf (24.). Nur 28 Sekunden später jubelten die Niedersachsen erneut, Schiedsrichter Chvatal erkannte den Treffer nach Videobeweis allerdings nicht an und in der Folge bewiesen die Huskies, dass nicht jeder Rückstand verheerend sein muss. In der 28. Minute blieb Kauhanen zwar noch Sieger gegen Serikow und Wahlberg, in der 30. Minute nutzten dann auch die Kasseler ein Powerplay zum 2:2 Ausgleich, wobei Wahlberg einen Schuss von Robitaille abfälschte. Leider gab dieses Tor den Nordhessen keine Sicherheit, vielmehr schoss Augusta nur 28 Sekunden danach zur erneuten Führung der Scorpions ein. Nachdem Gage in der 33. Minute gegen Christian eingreifen musste und auch gegen Jakobsson glänzend reagierte, war er anschließend bei Christians Treffer zum 4:2 machtlos (37.). Die entschlossener aufspielenden Hausherren hatten damit für ein beruhigendes Polster gesorgt.

In den Schlussabschnitt starteten die Huskies mit Elan und zeigten, dass sie sich noch nicht aufgegeben hatten und setzten die Hannoveraner unter Druck. Im Abschluss waren sie jedoch nicht konsequent genug, so dass die Scorpions-Defensive immer wieder gute Möglichkeiten im Keim erstickte oder Kauhanen vereitelte die wenigen klaren Chancen, die fast ausnahmslos vom Stürmertrio Trattnig, Wahlberg und Serikow ausgingen. Danach schwächten sich die Gäste durch unnötige Strafzeiten selbst und die Scorpions bedankten sich bei 5 gegen 3 mit dem 5:2 durch Augusta (57.). Und es kam noch schlimmer für die Huskies: Soccio erhöhte 22 Sekunden später gar auf 6:2, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.


Hannover Scorpions - Kassel Huskies 6:2 ( 1:1, 3:1, 2:0)


Tore:

0:1 (12:38) Wahlberg (Serikow), 1:1 (16:55) Nedved (Augusta - 5:4), 2:1 (23:09) Lööf (Soccio, Augusta - 5:4), 2:2 (29:57) Wahlberg (Robitaille, Abstreiter - 5:4), 3:2 (30:25) Augusta (Teljukin, Nedved), 4:2 (36:40) Christian (Soccio, Lööf), 5:2 (56:26) Augusta (Jakobsson, Öberg - 5:3), 6:2 (56:48) Soccio (Christian)


Strafzeiten: Hannover 18 + 10 Haas - Kassel 21 + 10 Loth + Spieldauerdisziplinar Busch

Schiedsrichter: Chvatal (Waldkraiburg)

Zuschauer: 3.620


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