Katerstimmung im Pantherkäfig

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
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Magere drei Punkte und ein Platz im Tabellenkeller, so der Stand der Dinge nach sechs Spieltagen für den ERC Ingolstadt. Das Lazarett lichtete sich zwar, neben Seidenberg und St. Jaques musste noch Jakub Ficenec passen. Doch mit den Adlern aus Mannheim gastierte am Freitagabend alles andere als ein willkommener Aufbaugegner an der Donau, die Niederlage gegen Krefeld am vergangenen Sonntag zuhause sollte nur ein Ausrutscher gewesen sein!

In den ersten zehn Minuten beide Teams auf Augenhöhe, hohes Tempo und Möglichkeiten auf beiden Seiten! Ab der 12.min demonstrierten die Gäste aber eindrucksvoll ihr Können und gingen mit 3:0 in Führung. Zunächst vollstreckte Colin Forbes in Penalty-Manier, nur 60 Sekunden danach erhöhten Jason King und Francois Method nach beeindruckendem Solo. Jeglicher Einsatzwille und Kampfgeist der Panther schien spurlos verschwunden, selbst in Überzahl sorgte nur ein Abpraller für Gefahr vorm Kasten von Fredrick Brathwaite.

Das zweite Drittel beherrschten die Mannheimer fast nach belieben, ein Treffer von Felix Petermann wurde nicht gegeben, weitere Möglichkeiten blieben zunächst ungenutzt. Jason Holland und Michael Waginger hatten den Anschlusstreffer für Ingolstadt auf dem Schläger, das 0:4 markierte aber erneut Francois Methot auf Zuspiel vom blenden aufgelegten Rene Corbet. Zum Buhmann das Abends für die Pantherfans avancierte kurz vor der Drittelpause Eric Nickulas, der zu gezeichnet von seiner Verletzungspause ein Zuspiel an der Mittellinie nicht in ein Break umsetzen konnte und für jede Menge Pfiffe des eh schon leicht gereizten Publikums sorgte! Trainer Laporte zeigte nach dem Spiel wenig Verständniss für das Pfeifkonzert, legte er viel mehr Wert auf den Einsatzwillen von Nickulas und seiner mannschaftsdienlichen Einstellung.

Im letzten Durchgang verwaltete Mannheim den Vorsprung und Brathwaite sicherte sich den Shut-out. Kämpferisch der ERC lediglich in Einzelaktionen im gegnerischen Drittel, ansonsten kaum kontrollierter Spielaufbau oder Gefahr vor dem Tor.
Auf die Frage, ob wirklich alle Spieler im Heimtrikot alles für die Mannschaft gegeben hätten, erwiderte  Benoit Laporte: ".....sie haben Ihre Antwort!" Kapitän Glen Goodall wirkte auch mehr als ratlos, die Moral würde aber stimmen in der Mannschaft.
Scheinbar muss man in Ingolstadt auf ein kleines Wunder hoffen, das den Spielern wieder Selbstvertrauen einimpft und in ein spielendes Team verwandelt! Wunder gibt es immer wieder, aber selbst von Natur aus optimistische Menschen dürften diesmal berechtigte Zweifel haben. (DM)

Tore:

0:1   Colin Forbes (11:22min)
0:2   Jason King (12:22min)
0:3   Francois Methot (13:34min)
0:4   Francois Methot (33:08min)

Strafen: ING 6 min  MAN 6 min

Zuschauer: 3067

Schiedsrichter: Richard Schütz


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