Katastrophen-Dezember der PinguineKrefeld Pinguine – Iserlohn Roosters 2:4 (1:2,0:1, 1:1)

Die Krefelder Bank mit ihren Trainern Rick Adduono und Reemt Pyka - Foto: imagoDie Krefelder Bank mit ihren Trainern Rick Adduono und Reemt Pyka - Foto: imago
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Statt des erhofften Silvester-Feuerwerks führte die Pinguin-Offensive „Same Procedure as last Time / Game“ auf, da sich die Angreifer trotz teilweise guten Spiels gegenseitig im Auslassen von guten Chancen und in der Produktion von Umständlichkeiten und Harmlosigkeiten über-trumpften. Andererseits war die Defensive in Gedanken noch bei den Weihnachtsge-schenken und verteilte freigiebigst deren drei an die Sauerländer Angreifer.

Die Krefelder begannnen druckvoll und erarbeiteten sich eine Handvoll guter Chancen. Nach 4 Minuten erhielt  und überstand Krefeld die erste Strafzeit, musste jedoch in Minute acht das 0:1 hinnehmen, als der Puck von hinter dem Tor in den Slot gespielt wurde und Marko Friedrich vollkommen frei aus zwei Metern einnetzen konnte (Geschenk Nr.1). Zwei Minuten später hatte Tomás Duba großes Glück, als ein von einer Spieler-Traube vor dem Pinguine-Tor  abgefälschter Puck auf dem Torgestänge landete. Die zweite Strafzeit der Krefelder für Tyler Beechey  nutzten die Roosters zu einem schönen  Pass auf den direkt bei Tomás Duba völlig freistehenden Boris Blank, der die Scheibe nur noch abzulenken brauchte zum 0:2 ( 2) Der Anschlusstreffer hätte eigentlich in Minute 14 fallen müssen, als vier Pinguine nacheinander eine gute Einschusschance vergaben. Die Pinguine spielten aber weiter nach vorne und in Minute 16 konnten die Pinguinfans endlich wieder einmal über ein Tor ihres „Mister  Zuverlässig“  jubeln: nach schöner Kombination über Robin Weihager und Colin Long schob Courchaine Torwart Lange die Scheibe durch die Hosenträger. Trotz druckvollen Krefelder Spiels blieb es bei der Iserlohner Führung bis zum Drittelende.

In den ersten 16 Minuten des Mitteldrittels erarbeiteten sich die Pinguine weitere gute bis sehr gute Gelegenheiten, die teilweise durch wenig genaue Schüsse oder Schussversuche vertan wurden.Die Krefelder Überlegenheit wurde jedoch nicht belohnt: in der 37. Minute verhängten die Schiedsrichter die zweite Strafe gegen Tyler Beechey und die Roosters brauchten nur 30 Sekunden,  um Brooks Macek schön auf links freizuspielen, gegen dessen platzierten Schuss zum 1:3 Duba keine Chance hatte. Im Pauseninterview benannte Martin Schymainski richtig zwei der Krefelder Fehler: „Wir dürfen keine doofen Strafen nehmen, wir müssen auch mal ein paar Checks fahren.“  
 
Die Frage zu Beginn des Schlussdrittels war, ob – nachdem die ersten 40 Minuten keine Krefelder Führung gebracht hatten – die Pinguine das Drehbuch der letzten Drittel der beiden vorigen Begegnungen, in denen die Roosters jeweils 2 Tore erzielt hatten, würden umschreiben können. Bis zum Powerbreak blieb es bei leichten Krefelder Vorteilen, aber ohne zwingende Gelegenheiten. In Minute 50 verließ Tomás Duba wegen einer gebrochenen Schlittschuhschiene vorzeitig das Pinguine-Tor und Patrik Klein musste von der Bank ins Gehäuse. Großes Glück für die Pinguine in der Minute 51: eine Scheibe springt unglücklich von der Bande zurück direkt vor die Füße des angreifenden Tyler Beechey, der sofort abzieht und den Anschlusstreffer erzielt. Aber die Freude der Krefelder dauerte nur 30 Sekunden: beim ersten Angriff der Roosters leisteten sich die Pinguin-Verteidiger zwei dicke Stellungsfehler (Nr.3) und die Roosters bedankten sich mit dem 4:2 durch Wruck. In Minute 58 gab es eine weitere Strafzeit gegen die Pinguine, doch schon nach 13 Sekunden wanderte auch Boris Blank in die Kühlbox. Die Krefelder nahmen noch Torwart Klein vom Eis, aber man übertraf sich selbst an Umständlichkeiten und Zögerlichkeit und brachte nichts mehr zustande.

 Daniel Pietta meinte nach dem Spiel: “Wir haben viel verkehrt gemacht. U.a. spielen wir zu langsam von hinten heraus.“ Sein Coach Rick Adduono sagte, man habe 2 Fehler in Unterzahl und zwei beim Spiel 5:5  in der Verteidigungszone gemacht und hob hervor, dass die Pinguine sehr gute Torchancen gehabt hätten, der Iserlohner Torhüter aber super gewesen sei. Er entschuldigte sich bei den Fans und hoffte trotz deren großer Enttäuschung auf ihre Unterstützung im nächsten Heimspiel am Freitag gegen Berlin.

Torfolge: 0:1 (8.) Friedrich (Raedeke, Liwing) – 0:2 (12.) Blank (Macek, Dupont) PP1 – 1:2 (16.) Courchaine (Long, Weihager) – 1:3 (38.) Macek (Raedeke, Sullivan) PP1 – 2:3 (51.) Beechey (Weihager) – 2:4 (52.) Wruck (Petersen, York)
Strafen: Krefeld 8 -   Iserlohn 4
Schiedsrichter: Aumüller / Vogl
Zuschauer: 6032


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