Kassel schlägt Mannheim mit 3:2

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Vor der letzten Partie der regulären DEL-Saison stand für die Kassel Huskies die Playdown Teilnahme sowie für die Adler aus Mannheim das Saisonende bereits fest, so dass dieses Spiel ohne jegliche Bedeutung war. Vor ausverkauften Haus siegten die Huskies mit 3:2.

Das es in dieser Begegnung um nichts mehr ging, merkte man beiden Mannschaften auch an. Die 6.100 Zuschauer bekamen ein emotionsloses erstes Drittel geboten, in dem auch die Torgelegenheiten Magelware waren. Die erste Chance für die Adler hatte Tripp und im Gegenzug Bertrand für die Huskies (3.). Der Schuss von Carter war für Gage kein Problem (4.) genauso wie der Abschluss von Valenti keine Schwierigkeit für Kauhanen darstellte (5.). Als die Mannheimer dann zum ersten Mal im Powerplay agieren durften, dauerte es 5 Sekunden bis Kink einen Schlagschuss von Hedin unhaltbar zur 1:0 Führung der Mannheimer abfälschte (7.). Bei der nächsten Unterzahlsituation konnten sich die Huskies immer wieder befreien und kamen sogar zu einem Konter, Kohmann setzte sich gegen zwei Spieler der Mannheimer durch und die Fußabwehr von Kauhanen verhinderte den Ausgleich (9.). In den folgenden Minuten neutralisierten sich beide Teams. Erst am Ende des Drittels kamen die Kasseler durch Valenti (16.) sowie zweimal Harney und Bannister im Powerplay zu weiteren Tormöglichkeiten (19.).

Im Mittelabschnitt setzte sich das Spiel der ersten zwanzig Minuten fort, aber die 700 Adler-Fans machten ab Mitte des Drittels gemeinsam mit den Husky-Fans viel Stimmung. Allerdings wurde die Partie auf grund der Tore auch ein wenig interessanter. Brulé scheiterte noch mit einem Bauerntrick (22.) und auch Hlinka konnte Kauhanen nicht bezwingen (27.), aber Wörle ließ nach einem Solo von der rechten Seite und einem hohen Schuss zum 1:1 Ausgleich endlich die Husky-Anhänger auch ein Tor bejubeln (28.). Ullmann gelang der erneute Führungstreffer zum 2:1 (31.), aber nur 51 Sekunden später egalisierte Hlinka nach Zuspiel von Harney und Ulmer den Spielstand zum 2:2 (32.). Im Powerplay der Adler kam Tripp dann frei vorm Tor zum Schuss und schoss drüber (35.), ehe Hlinka mit seinem zweiten Tor an diesem Nachmittag mittels eines Abprallers nach vorherigen Schuss von Lehoux erstmals die Kasseler mit 3:2 in Front brachte (37.).

Im letzten Drittel ging es weiter hin und her ohne Höhepunkte, die wenigen Torgelegenheiten auf beiden Seiten waren weder für Gage noch für Kauhanen ein Problem. Ein Treffer der Mannheimer wurde nach Videobeweis von Schiedsrichter Deubert nicht anerkannt, da es mit dem Schlittschuh erzielt wurde (46.). Die Huskies überstanden für 1:51 Minuten eine doppelte Unterzahl ohne das die Adler sie arg in Bedrängnis brachten (53.). Obwohl es ja um nichts mehr ging, wollten die Mannheimer keine Geschenke verteilen und nichts unversucht lassen. Trainer Poss nahm kurz vor Ende eine Auszeit und Kauhanen für einen weiteren Stürmer vom Eis, doch das sollte am Spielstand nichts mehr ändern und so gewannen die Huskies mit 3:2. Beide Mannschaften wurden von den Fans mit Standing Ovations verabschiedet und zur Ehrenrunde aufgefordert. Kasseler und Mannheimer erfüllten den Wunsch der Fans und selbst als die Spieler schon lang nicht mehr auf dem Eis waren, feierten beide Fangemeinden weiter. Mit diesen Fans und deren Unterstützung muss Kassel in der DEL bleiben.

Beide Trainer lobten die Zuschauer in der anschließenden Pressekonferenz und Poss war der Meinung, dass Kassel unbedingt in die DEL gehört.

Kassel Huskies - Adler Mannheim 3:2 (0:1, 3:1, 0:0)

Tore:
0:1 (6:38) Kink (Hedin, S. Retzer - 5:4), 1:1 (27:51) Wörle (Osterloh), 1:2 (30:54) Ullmann (F. Carciola, Kink), 2:2 (31:45) Hlinka (Harney, Ulmer), 3:2 (36:56) Hlinka (Lehoux, Brulé)

Strafzeiten: Kassel 12 - Mannheim 14

Schiedsrichter: Harald Deubert

Zuschauer: 6.100


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