Karabin feuerte Roosters gemeinsam mit den Fans an

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
Lesedauer: ca. 1 Minute

Ob es allein an Ladislav Karabin gelegen hat, dass die Stimmung gegen die DEG Metro Stars (2:3 n. P.) auf den Rängen so gut gewesen ist, ist zu bezweifeln. Fakt ist, dass der derzeit verletzte Stürmer (Gehirnerschütterung) seinen Teil dazu beigetragen hat. Zwei Drittel stand er gemeinsam mit den Fans in Trikot und Schal gehüllt auf der Stehplatz-Tribüne und feuerte die Iserlohn Roosters lautstark an.

Besondere Textsicherheit dokumentierte der 35-Jährige beim Zoff-Klassiker "Sauerland". "Das Lied singe ich immer morgens unter der Dusche", erkärte Karabin mit einem Augenzwinkern. Von der Atmosphäre zeigte sich der Stürmer beeindruckt: "Die Stimmung war klasse. Selbst nach dem frühen 0:2-Rückstand haben wir die Roosters noch angefeuert und nach vorne getrieben. Aber so muss das auch sein." Auch in schlechten Zeiten müssen die Fans hinter der Mannschaft stehen, so Karabin. Voraussetzung sei allerdings eine tadellose kämpferische Einstellung auf dem Eis.

Einen erneuten "Ausflug" auf die Stehplatz-Tribüne kann sich der US-Amerikaner übrigens auch vorstellen. "Das macht richtig Spaß, dort zu stehen und zu feiern", so Karabin. Lieber würde er indes nach seiner Schulterverletzung und Gehirnerschütterung wieder auf dem Eis stehen. Karabin, der seit dem 7. Oktober pausieren muss: "Vielleicht klappt es nach der Länderspiel-Pause mit meinem Comeback. Ich bin optimistisch."