Kampf um die Play-offs bleibt weiter spannendDEL kompakt

Lesedauer: ca. 4 Minuten

Adler Mannheim – Iserlohn Roosters 3:4 (1:2, 2:0, 0:2)

Zweimal lagen die Roosters, die um das Heimrecht im Viertelfinale kämpfen durch Luigi Caporusso und Rob Raymond vorne, doch ebenso oft glichen die Adler in Person von Ryan MacMurchy und Steven Wagner aus. Wagner war es auch, der in der 35. Minute zur ersten Führung der Gastgeber erfolgreich war. Per Doppelschlag drehte Iserlohn die Partie erneut: Jason Jaspers traf in Überzahl zum 3:3, ehe Brooks Macek 42 Sekunden später mit dem 4:3 für die Gäste zur Stelle war.

Tore: 0:1 (9:38) Luigi Caporusso (Chad Bassen, Ryan Button/5-4), 1:1 (14:34) Ryan MacMurchy (Mathieu Carle, Kai Hospelt), 1:2 (18:33) Robert Raymond (Nicholas Petersen, Mike York), 2:2 (27:15) Steven Wagner (Brent Raedeke, Kai Hospelt), 3:2 (34:14) Steven Wagner (Jochen Hecht, Ryan MacMurchy), 3:3 (44:33) Jason Jaspers (Ryan Button, Luigi Caporusso/5-4), 3:4 (45:15) Brooks Macek (Luigi Caporusso, Jason Jaspers). Strafen: Mannheim 10 + 5 + Spieldauer (Brandon Yip) + 5 + Spieldauer (Martin Buchwieser), Iserlohn 20 + 10 (Robert Raymond) + 5 + Spieldauer (Colten Teubert). Zuschauer: 10.541.

Kölner Haie – EHC Red Bull München 3:4 (2:0, 0:3, 1:1)

Im ersten Drittel waren die Kölner klar auf Play-off-Kurs. Nick Latta und Patrick Hager hatten für den KEC gegen den Tabellenführer getroffen. Doch Köln gab die Partie im zweiten Abschnitt aus der Hand, als Konrad Abeltshauser, Michael Wolf und Steve Pinizzotto die Partie für München drehten. Zwar glich Fredrik Eriksson zum 3:3 aus (45.), doch sechs Minuten vor dem Ende war Jason Jaffray im Powerplay für München erfolgreich. So muss in der Domstadt weiter gezittert werden.

Tore: 1:0 (8:10) Nickolas Latta (Dragan Umicevic), 2:0 (18:22) Patrick Hager (Alexander Sulzer, Philip Gogulla), 2:1 (24:47) Konrad Abeltshauser (Michael Wolf), 2:2 (34:40) Michael Wolf (Jason Jaffray, Maximilian Kastner), 2:3 (35:39) Steve Pinizzotto (Dominik Kahun, Toni Söderholm), 3:3 (44:43) Fredrik Eriksson (Patrick Hager), 3:4 (53:57) Jason Jaffray (Toni Söderholm, Keith Aucoin/5-4). Strafen: Köln 4, München 8. Zuschauer: 8041.

Augsburger Panther – Straubing Tigers 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)

Ein spannendes Duell des Zwölften gegen den Zehnten. Beide Teams schenkten sich nichts. Ryan Bayda brachte Straubing nach 26 Sekunden im zweiten Abschnitt in Führung, doch Jonathan Matsumoto glich gut vier Minuten später wieder aus. Exakt eine Minute vor dem Ende gelang Mike Hedden der für Straubing so wichtige Siegtreffer.

Tore: 0:1 (20:26) Ryan Bayda (Dylan Yeo, Austin Madaisky), 1:1 (24:55) Jonathan Matsumoto (Mark Mancari, Benjamin Hanowski), 1:2 (59:00) Mike Hedden (Connor James). Strafen: Augsburg 6, Straubing 14. Zuschauer: 4222.

Hamburg Freezers – Krefeld Pinguine 3:2 (0:0, 0:1, 2:1, 1:0) n.P.

Für die Hamburg Freezers geht es noch um die Qualifikation für die Pre-Play-offs. Doch dagegen hatte der KEV, der zum Saisonende unter Trainer Franz Fritzmeier immer besser wird, etwas einzuwenden. Andreas Driendl brachte Krefeld in der 23. Minute in Überzahl in Führung. Christian Kretschmann erhöhte in der 49. Minute sogar auf 2:0, ehe Philippe Dupuis nochmal für Hamburger Hoffnung sorgte (53.). Und tatsächlich gelang den Hanseaten drei Minuten vor Schluss in Überzahl das 3:3 durch Thomas Oppenheimer. Im Penaltyschießen sicherte Philippe Dupuis den Freezers den Zwei-Punkte-Sieg.

Tore: 0:1 (22:21) Andreas Driendl (Nicolas St. Pierre, Daniel Pietta/5-4), 0:2 (48:19) Christian Kretschmann (Dominik Meisinger), 1:2 (52:57) Philippe Dupuis (Nicolas Krämmer, Thomas Oppenheimer), 2:2 (56:55) Thomas Oppenheimer (Mathieu Roy/5-4), 3:2 (65:00) Philippe Dupuis (entscheidender Penalty). Strafen: Hamburg 6, Krefeld 12. Zuschauer: 6621.

ERC Ingolstadt – Thomas Sabo Ice Tigers 5:3 (2:0, 1:2, 2:1)

Für Ingolstadt ging es um die endgültige Play-off-Qualifikation, für Nürnberg um das Heimrecht im Viertelfinale. Der ERC kam besser ins Spiel und ging durch Brandon McMillan (2) und John Laliberte mit 3:0 in Führung. Doch die Franken kamen zurück in die Partie. Bis zur 43. Minute glichen Marco Nowak, Yasin Ehliz und Matt Murley die Partie wieder aus. Petr Taticek (56.) und Daniel Irmen (58.) sorgten dann aber für die Entscheidung aus Sicht der Gastgeber.

Tore: 1:0 (3:19) Brandon McMillan (Brian Salcido, Brandon Buck/5-4), 2:0 (19:56) John Laliberte, 3:0 (30:26) Brandon McMillan (Brian Salcido), 3:1 (32:13) Marco Nowak (Daniel Heatley, Leonhard Pföderl), 3:2 (36:44) Yasin Ehliz (Kyle Klubertanz, Casey Borer/5-4), 3:3 (42:03) Matthew Murley, 4:3 (55:40) Petr Taticek (Patrick Köppchen), 5:3 (57:07) Daniel Irmen (Brandon Buck, Brian Lebler). Strafen: Ingolstadt 6, Nürnberg 4. Zuschauer: 4241.

Eisbären Berlin – Schwenninger Wild Wings 2:4 (2:0, 0:1, 0:3)

Ein böser Ausrutscher für den Tabellenzweiten aus Berlin gegen das DEL-Schlusslicht. Dabei ging es gut los. Barry Tallackson (3.) und André Rankel (15.) sorgten für die verdiente 2:0-Führung nach 20 Minuten. Doch mit dem Anschluss durch Matt Pelech in der 26. Minute in doppelter Überzahl lief es für Berlin nicht mehr rund. Selbst der Videowürfel, genauer die Zeitnahme, musste nach einem kleinen Problem im Anschluss an das 1:2 neu gestartet werden.  So glich Will Acton in der 48. Minute in Überzahl sogar zum 2:2 aus. Doch damit nicht genug. Eineinhalb Minuten vor dem Ende traf Yan Stastny zum Sieg für Schwenningen. Damien Fleury legte sogar noch ein Empty-Net-Goal nach (60.).

Tore: 1:0 (2:25) Barry Tallackson (Darin Olver, André Rankel), 2:0 (14:40) André Rankel (Henry Haase, Mark Olver), 2:1 (25:19) Matthew Pelech (Markus Poukkula, Hannu Pikkarainen/5-3), 2:2 (47:58) Will Acton (Simon Danner, Damien Fleury/5-4), 2:3 (58:33) Yan Stastny (Toni Ritter, Daniel Schmölz), 2:4 (59:06) Damien Fleury (ENG). Strafen: Berlin 10, Schwenningen 8. Zuschauer: 10.622.

Düsseldorfer EG – Grizzlys Wolfsburg 5:3 (3:1, 1:1, 1:1)

Die DEG hatte es eilig, nachdem es in den letzten Wochen nicht so gut lief. Bernhard Ebner (1.) und Alexei Dmitriev (6.) sorgten für ein schnelles 2:0. Zur Hälfte des Spiels lag Düsseldorf bereits mit 4:1 vorne. Doch Wolfsburg blieb dran – und stellte in der 49. Minute durch Sebastian Furchner den 3:4-Anschluss her. Rob Collins machte mit dem 5:3 in der 53. Minute aber letztlich alles klar.

Tore: 1:0 (0:26) Bernhard Ebner (Ken Andre Olimb, Norman Milley), 2:0 (5:10) Alexei Dmitriev (Marcel Brandt, Eduard Lewandowski), 2:1 (9:36) Kurtis McLean (Jeffrey Likens, Gerrit Fauser), 3:1 (17:00) David Van der Gulik (Daniel Fischbuch), 4:1 (30:55) Manuel Strodel (Marcel Brandt, Norman Milley), 4:2 (38:04) Tyler Haskins (Sebastian Furchner, Kurtis McLean/5-4), 4:3 (48:32) Sebastian Furchner (Kurtis McLean, Tyler Haskins/5-4), 5:3 (52:04) Robert Collins. Strafen: Düsseldorf 12, Wolfsburg 10. Zuschauer: 5325.