„Kampf der Giganten“Vor dem DEL-Finale

Die Statistiken von Rob Zepp sind nur minimal besser als die von Fredrick Brathwaite. (Foto: Stefanie Kovacevic - www.stock4press.de)Die Statistiken von Rob Zepp sind nur minimal besser als die von Fredrick Brathwaite. (Foto: Stefanie Kovacevic - www.stock4press.de)
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Traumfinale genannt wohl eher aus der Tatsache, dass sich hier die beiden erfolgreichsten Mannschaften der DEL-Historie gegenüber stehen, beide sind fünfmal Meister, und es geht mit einem Augenzwinkern ausgedrückt „schlicht und ergreifend“ darum, welcher Verein sich die Krone des Rekordchampions nach dieser Finalserie aufsetzen darf. Passend dazu kann man die „Kampfansage“ im Spieleröffnungs-Trailer der Adler deuten, in dem Denis Reul ein mit Bärenlogo verziertes Auto checkt, diverse Trashtalk-Einlagen wie zum Beispiel die Bezeichnung Öltanker für die Defensive der Adler in einer vergangenen Saison fördern zusätzlich die gewachsene Konkurrenz und Rivalität zwischen den Vereinen.

Dabei sind Eisbären und Adler, natürlich ergebnisbedingt, relativ selten in den Play-off-Serien innerhalb der DEL-Historie aufeinander getroffen, nämlich nur fünfmal: Ergebnisvorteil hier für die Adler 3:2. Wenn sie aber gegeneinander spielten, waren immer denkwürdige Partien dabei, wie zum Beispiel Spiel drei in Berlin während der Meisterschaftsfinalserie  1997/98.

8:7 lautete das Ergebnis für Berlin, die nach dem ersten Drittel  5:1 führten, im letzten Drittel den Ausgleich zum 7:7 hinnehmen mussten und erst wenige Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielten, die Meisterschaft entschieden die Adler jedoch für sich, übrigens mit Harold Kreis als Co-Trainer an der Bande.

Die aktuelle Statistik vor der beginnenden Finalserie drückt nur eines aus: die Nuancen in vielen Dingen sind gering, Berlin benötigte acht, die Adler neun Spiele zum Finale, die Adler erzielten 33 Tore, Berlin 28, dafür kassierte Berlin nur 11 Gegentreffer, die Adler 14, eben bei einem Spiel mehr. Die Torhüter liegen an Platz eins (Zepp mit einer Fangquote von 95,4% / 8 Spiele) und zwei (Brathwaite, 95,1% / 9 Spiele). Die Unterzahlquote der Berliner liegt bei 90.91 %, die der Adler bei 87,5 % bei einem Spiel mehr. Unter dem gleichen Aspekt ist der einzige größere Unterschied die Bilanz der Überzahl, für die Adler stehen hier  27,27 % zugute, für die Eisbären 15,09 %.

Das Fazit ist sicherlich, die Tagesform wird entscheiden, das Potenzial für den großen Wurf haben beide, eine Favoritenrolle zu vergeben ist höchst spekulativ, denn wann welche Mannschaft das letzte Mal eine Meisterschaft erreicht hat, spielt für die jetzige Serie keine Rolle.

Nur eins gilt: Es möge der Bessere gewinnen!


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